Erstellt am 31. Juli 2013, 12:04

Arbeitslosigkeit in Eurozone bleibt auf Rekordhoch. Die Arbeitslosenrate im Euroraum bleibt auf einem Rekordniveau. Sie betrug im Juni 12,1 Prozent, unverändert gegenüber der revidierten Schätzung vom Mai, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. In der gesamten EU ging die Arbeitslosenquote geringfügig auf 10,9 Prozent zurück (Mai: 11,0 Prozent). Die jährliche Teuerungsrate blieb nach ersten Schätzungen im Juli stabil bei 1,6 Prozent.

Österreich verzeichnete auch im Juni wieder die niedrigste Arbeitslosenrate mit 4,6 Prozent, gefolgt von Deutschland (5,4 Prozent) und Luxemburg (5,7 Prozent). Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (26,9 Prozent) und Spanien (26,3 Prozent). Die höchsten Anstiege gab es in Zypern, Griechenland und Slowenien. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Lettland und Estland.

Vor zwölf Monaten - im Juni 2012 - war die Arbeitslosenrate in der Währungsunion noch bei 11,4 Prozent bzw. in der EU bei 10,5 Prozent gelegen. In diesem Zeitraum nahm die Zahl der Arbeitslosen in der EU und im Euroraum jeweils um 1,1 Millionen zu.

Nach Schätzung von Eurostat waren europaweit im Juni dieses Jahres insgesamt 26,4 Millionen Menschen arbeitslos, davon 19,3 Millionen im Euroraum. 5,5 Millionen Jugendliche im Alter unter 25 Jahren waren im Juni europaweit arbeitslos, davon 3,5 Millionen in der Eurozone. Die Jugendarbeitslosenquote lag im Juni in der EU bei 23,2 Prozent und im Euroraum bei 23,9 Prozent. Im Juni 2012 hatten die Quoten noch 22,8 Prozent bzw. 23,0 Prozent betragen.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten bei Jugendlichen verzeichneten Deutschland (7,5 Prozent), Österreich (9,3 Prozent), die Niederlande (11,0 Prozent) und Malta (11,2 Prozent). Die höchsten Raten meldeten auch hier wieder Griechenland (58,7 Prozent) und Spanien (56,1 Prozent).

Auch die jährliche Teuerungsrate in der Eurozone blieb im Juli gegenüber dem Vormonat unverändert auf 1,6 Prozent. Das geht aus einer ersten Schätzung des EU-Statistikamtes Eurostat vom Mittwoch hervor.

Der größte Preisauftrieb wurde demnach bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak verzeichnet (3,5 Prozent im Juli gegenüber 3,2 Prozent im Juni), gefolgt von Energie (mit 1,6 Prozent stabil gegenüber Juni), Dienstleistungen (mit 1,4 Prozent ebenfalls stabil gegenüber Juni) und Industriegütern ohne Energie (0,4 Prozent im Juli gegenüber 0,7 Prozent im Juni).