Erstellt am 01. September 2011, 13:26

Arbeitslosigkeit trifft meist Frauen, Ältere und Ausländer. Frauen, Personen ab 50 Jahren und Ausländer hatten es auch im August schwer am Arbeitsmarkt. Bei den Frauen ist die Zahl der Arbeitslosen um 2,2 Prozent gestiegen, bei Menschen ab 50 Jahren um 4,8 Prozent, bei Ausländern um 8,2 Prozent. Rückgänge wurden hingegen bei Männern (-1,3 Prozent), Inländern (-1,3 Prozent) und Jugendlichen (-2,5 Prozent) verzeichnet.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Jahresvergleich um 24,8 Prozent gesunken, geht aus Zahlen des Sozialministeriums vom Donnerstag hervor.

Nach Bundesländern betrachtet wurde in Wien der stärkste Anstieg, in Vorarlberg der stärkste Rückgang verzeichnet. Während die Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt im August um 6,8 Prozent zulegte, sank sie im Ländle um 16,3 Prozent. Sieht man von Wien ab, wurden auch im Burgenland (+2,5 Prozent), Salzburg (2,0 Prozent) und Kärnten (+1,0 Prozent) mehr Arbeitslose verzeichnet als vor einem Jahr. In allen übrigen Bundesländern ging die Arbeitslosigkeit zurück.

Im europäischen Vergleich steht Österreichs Arbeitsmarkt am besten da: Die Arbeitslosenquote lag hierzulande im Juli 2011 laut Eurostat bei 3,7 Prozent und war damit im EU-27-Vergleich am niedrigsten.