Erstellt am 24. August 2011, 16:59

Arbeitsmarktöffnung: 63 Anzeigen bei Baufirmen. Im Burgenland habe man die vor 100 Tagen in Kraft getretene Arbeitsmarktöffnung bisher gut bewältigt, das Lohn-und Sozialdumpinggesetz habe sich bewährt, zog die SPÖ am Mittwoch in Eisenstadt eine Zwischenbilanz.

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Seit dem 1. Mai wären von rund 2,9 Millionen Nichtbeschäftigten an den Grenzen rund 13.000 nach Österreich gekommen, erklärte Arbeitsmarktsprecher LAbg. Robert Hergovich. Insgesamt seien bundesweit 1.109 Baufirmen kontrolliert worden. 63 Unternehmen wurden von den 400 Kontrollorganen dabei angezeigt.

Der SP-Mandatar forderte eine Entlastung der Pendler: "Die Gehälter werden durch Inflation und Treibstoffpreise aufgefressen. Es braucht daher schnellstmöglich eine deutliche Erhöhung der Pendlerpauschale." Dies könne etwa durch Anhebung des Spitzensteuersatzes für Einkommen ab 300.000 Euro pro Jahr finanziert werden, so Hergovich.

Mit 98.358 Beschäftigten im vergangenen Monat habe man im Burgenland auch nach der Arbeitsmarktöffnung einen Rekord verzeichnet. Im Juli sei im Burgenland zum 17. Mal in Folge ein Rückgang der Arbeitslosigkeit verbucht worden, so SP-Klubobmann Christian Illedits. Insgesamt wurden um 1.579 Arbeitnehmer mehr als im Vorjahr gezählt. Dies sei unter anderem mit der raschen Reaktion auf die Wirtschaftskrise sowie mit Hilfe des EU-Phasing-Out-Programms bewirkt worden, so Illedits.

Während die Arbeitslosigkeit im Juli um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken sei, habe es bei der Jugendbeschäftigung (Jugendliche unter 19 Jahren, Anm.) ein Wachstum von 17,7 Prozent gegeben. Österreichweit gab es eine Zunahme von 8,4 Prozent. "Trotz Sparmaßnahmen werden wir auch weiterhin in Qualifizierung, Ausbildung, Forschung und Innovation investieren", erklärte Illedits. Schwerpunkte der Herbstarbeit bildeten die Jugendbeschäftigung und die Senkung der Arbeitslosigkeit.