Erstellt am 05. Mai 2011, 11:19

Asfinag fährt weiter Sparkurs. Die Asfinag steht weiter auf der Schuldenbremse. Im Vorjahr sind die Schulden zwar auf 11,5 Mrd. Euro weiter gewachsen, blieben aber um rund 400 Mio. Euro unter der Planung des Vorjahres. Heuer soll die Verschuldung konstant bleiben.

Die Asfinag steht weiter auf der Schuldenbremse. Im Vorjahr sind die Schulden zwar auf 11,5 Mrd. Euro weiter gewachsen, blieben aber um rund 400 Mio. Euro unter der Planung des Vorjahres. Heuer soll die Verschuldung konstant bleiben. Die staatliche Autobahngesellschaft hat 2010 ihr Bauvolumen deutlich zurückgefahren - und fährt diesen Sparkurs auch weiter.

2010 waren 1 Mrd. Euro für Neubau und Sanierung bilanziert, verbaut wurden aber nur 750 Mio. Euro. Diese Summe ist auch für heuer veranschlagt. Ohne Redimensionierung würde der Schuldenstand bis 2019 auf 19,1 Mrd. anwachsen - so werden es 13,9 Mrd. Euro sein, rechnete am Donnerstag Asfinag-Chef Klaus Schierhackl vor. Der Asfinag kamen aber auch die um rund zehn Prozent gesunkenen Baukosten zugute.

Die Asfinag setzt damit nicht nur ihre eigenen Sparvorgaben um, sondern auch die Pläne von Verkehrsministerin Bures, die in die Straße weniger und in die Bahn mehr investieren möchte. In den nächsten Jahren liegt der Fokus der Asfinag weiterhin auf den Straßenausbau und nicht dem Neubau.

Der operative Gewinn der Staatsholding betrug im Vorjahr 339 Mio. Euro - nach 290 Mio. Euro im Jahr 2009. Der Asfinag kamen hier höhere Erträge von rund 150 Mio. Euro zugute. Auffallend ist, dass mehr Pkw-Jahresvignetten als zuletzt verkauft wurden. Insgesamt betrugen die Mauteinnahmen 1,51 Mrd. Euro. 481 Mio. Euro zahlten die Autofahrer (plus 4,4 Prozent), mehr als das Doppelte die Frächter mit 1,03 Mrd. Euro (plus 11,3 Prozent). Die Aufwendungen wie Personalkosten und Abschreibungen entwickeln sich stabil.