Erstellt am 03. Oktober 2012, 13:35

Athen schuldet Unternehmen im Inland Milliarden. Griechenland steht mit Milliarden bei Unternehmen und Einrichtungen im eigenen Land in der Kreide. Wie aus dem Haushaltsentwurf für 2013 hervorgeht, belaufen sich die Verbindlichkeiten Athens im Inland derzeit auf insgesamt 7,9 Mrd. Euro. Allein mehr als vier Mrd. Euro schulden die staatlichen Krankenkassen den Krankenhäusern.

Mit 1,7 Mrd. Euro wiederum stehen die Krankenhäuser bei Apotheken und Lieferanten medizinischen Materials in der Kreide. Experten aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) überprüfen derzeit das Sparprogramm des von der Pleite bedrohten Euro-Landes. Ein positiver Bericht ist Voraussetzung für die Auszahlung einer nächsten Hilfstranche von 31,5 Mrd. Euro. Wann der Abschlussbericht vorliegen wird, ist derzeit unklar.