Erstellt am 16. Januar 2012, 23:27

AUA-Aufsichtsrat genehmigte Sparpaket. Der Aufsichtsrat der österreichischen Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) hat das Sparpaket abgesegnet.

"Unser Arbeitsprogramm versteht sich als Gesamtpaket, das Beiträge von allen Stakeholdern - intern und extern - beinhaltet. Nur so können wir unsere Ertragskraft substantiell verbessern," so Vorstandschef Jaan Albrecht mit der Aufforderung an die Belegschaft, die Sparmaßnahmen mitzutragen.

Als Schwerpunkte für sein Programm nannte er die Erlössteigerung durch die Bündelung der Vertriebsaktivitäten von Lauda Air und Austrian. Außerdem sollen wie angekündigt die Kapazitäten zurück gefahren werden. "Alle elf Boeing 737 sollen ausgeflottet und durch sieben Airbus A319/A320 ersetzt werden. Austrian Airlines werden das Streckennetz anpassen und zum Beispiel mehr Flüge von Wien nach Bukarest, Belgrad und Sofia anbieten", so der AUA-Boss. In den Jahren 2013 und 2014 soll dann die Flotte um jeweils zwei Langstreckenflugzeuge erweitert werden.

Zu den Sparmaßnahmen beim Personal meinte Albrecht einmal mehr, dass es keinen Personalabbau geben werde - und auch keine Kürzung der Ist-Gehälter. "Dafür aber müssen in den Kollektivverträgen jene strukturellen Elemente abgeschafft werden, die laufend zu einer Explosion der Kosten führen. Dabei geht es um Themen wie die automatische Inflationsanpassung, die automatischen Gehaltserhöhungen, die Sonderregelungen für Abfertigungen, die Sonderregelung für Pension und verschiedene Zulagen", rechnete der Manager vor.