Erstellt am 05. Mai 2011, 09:29

AUA mit 63,5 Mio. Euro Verlust im 1. Quartal 2011. Die AUA kommt nicht aus den roten Zahlen. Im ersten Quartal 2011 machte die Lufthansa-Tochter einen operativen Verlust von 63,5 Mio. Euro und lag damit kaum besser als im Krisenjahr 2009, als der Verlust im ersten Quartal 64,7 Mio. Euro betragen hatte. Der operative Umsatz blieb praktisch unverändert bei 447,4 Mio. Euro (448,4 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die AUA kommt nicht aus den roten Zahlen. Im ersten Quartal 2011 machte die Lufthansa-Tochter einen operativen Verlust von 63,5 Mio. Euro und lag damit kaum besser als im Krisenjahr 2009, als der Verlust im ersten Quartal 64,7 Mio. Euro betragen hatte. Der operative Umsatz blieb praktisch unverändert bei 447,4 Mio. Euro (448,4 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die AUA wurde vor allem von den Krisen in Japan und Nahost getroffen. Auf diese Regionen entfallen rund 20 Prozent der angebotenen Sitzkilometer, hieß es. Ab dem zweiten Quartal rechnet der größte heimische Carrier mit einer deutlichen Marktbelebung, für das Gesamtjahr bleibt das Ziel aufrecht, ein positives operatives Ergebnis auszuweisen.

Die AUA hat zuletzt ein "Maßnahmenpaket" im Umfang von 30 Mio. Euro angekündigt. "Das Maßnahmenbündel besteht aus kurzfristigen Maßnahmen, um die Kosten flexibel an die Marktentwicklungen anzupassen und mittelfristigen Initiativen, welche die Kostenstruktur des Unternehmens weiter verbessern", hieß es. Parallel werde das neue Design der Flugzeuge vorangetrieben. Der Personalstand Ende März war mit 6.943 Mitarbeitern gleich hoch wie Ende Dezember 2010, wobei die AUA nun, wie ihre Mutter Lufthansa, "Mitarbeiter" zähle und nicht mehr wie früher "Vollzeitstellen".

Die deutsche Mutter Lufthansa steigerte im ersten Quartal 2011 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,8 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro (5,8 Mrd. Euro). Der operative Verlust fiel um ein Drittel, machte aber immer noch 227 Mio. Euro (330 Mio. Euro) aus. Der Konzernverlust stieg hingegen um 70,1 Prozent auf 507 Mio. Euro.