Erstellt am 05. Mai 2012, 14:01

AUA will mehr Flüge in die USA anbieten. Nach Umsetzung des geplanten Sparpakets will die Lufthansa-Tochter AUA wieder expandieren und dabei vor allem die Flüge in die USA ausweiten.

Das sagte der neue AUA-Vorstand Karsten Benz dem "Standard". Benz dem Bericht zufolge drei US-Destinationen in den Flugplan aufnehmen: Den Stadtflughafen Newark bei New York sowie außerdem wieder Chicago und Los Angeles.

Zuerst müssen aber die zehn Langstreckenflieger um 80 Mio. Euro erneuert werden. Chicago hatte die AUA im Winter 2008/09 aus dem Programm gestrichen, Los Angeles wurde früher gemeinsam mit United bedient. Zur Stärkung des Airport-Standorts Wien zählt für den früheren Lufthansa-Manager auch der Ausbau von Partnerschaften mit den Star-Alliance-Mitgliedern United Airlines und der japanischen ANA, wie Benz der Zeitung sagte. Bereits im Juni vorigen Jahres war bekannt geworden, dass die AUA durchrechnet, ob sich Flüge etwa nach San Francisco, Miami und Los Angeles wirtschaftlich rentieren.

Newark soll ab 2013 mit dem durch die Streichung von Mumbai (Bombay) frei gewordenen Flieger mindestens fünfmal wöchentlich angeflogen werden, so die Zeitung. Derzeit fliegt die AUA täglich New York an, viele Geschäftsleute könnten sich aber mit Newark die lange Anreise vom JFK-Airport in die City ersparen. Zusammen mit United stehe im selben Jahr Chicago wieder auf dem Plan - und wenn die Kostensenkung durchgezogen sei, wolle Benz auch L.A. wieder ins Programm nehmen. Für beide Destinationen wären neue Flieger (B 777) erforderlich, die sich die "Kranich"-Tochter jedoch selber verdienen müsse.