Erstellt am 15. Juli 2011, 01:32

Aufsicht legt Daten von Banken-Stresstest vor. Europas Aufseher veröffentlichen am Freitag die Ergebnisse des jüngsten Banken-Stresstests. Die europäische Bankenaufsicht EBA in London und die nationalen Behörden legen parallel die Daten für 91 Kreditinstitute vor.

Der Test sollte prüfen, wie gut eine Bank eine Krisensituation aushalten kann und ob sie zusätzliches Kapital als Risikopuffer für harte Zeiten braucht.

Experten gehen davon aus, dass europaweit bis zu 15 Institute durchfallen. Darunter sind mindestens vier spanische Sparkassen, auch griechische, zwei irische und zwei zypriotische Banken und die österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) gelten als gefährdet. In Österreich nahmen vier Institute am Belastungstest teil: Erste Group, Raiffeisen Bank International, Bank Austria (via UniCredit) und die ÖVAG. Diese hat selbst eingeräumt, dass der Test für sie ein paar Monate zu früh komme. Der Verkauf der Ostsparte an die russische Sberbank als Teil des ÖVAG-Restrukturierungsplans wird der Bank für den Stresstest nicht mehr angerechnet.