Erstellt am 06. Mai 2011, 10:24

Außenhandel legte im Jänner und Februar zu. Österreichs Außenhandel hat sich im Jänner und Februar 2011 stark belebt. Der Wert der importierten Waren betrug 19,42 Mrd. Euro und war damit 25,5 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Ausfuhren legten um 24,2 Prozent auf 18,28 Mrd. Euro zu. Damit habe sich der positive Start zu Beginn dieses Jahres auch im Februar fortgesetzt, teilte die Statistik Austria am Freitag mit.

Österreichs Außenhandel hat sich im Jänner und Februar 2011 stark belebt. Der Wert der importierten Waren betrug 19,42 Mrd. Euro und war damit 25,5 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Ausfuhren legten um 24,2 Prozent auf 18,28 Mrd. Euro zu. Damit habe sich der positive Start zu Beginn dieses Jahres auch im Februar fortgesetzt, teilte die Statistik Austria am Freitag mit.

Österreich wies somit in den ersten zwei Monaten diesen Jahres ein Außenhandelsdefizit von 1,14 Mrd. Euro auf. "Ich erwarte für das Exportjahr 2011, dass es noch besser ausfallen wird, als das bisherige Rekordjahr 2008 mit 117 Milliarden Euro Ausfuhrvolumen", kommentierte Wirtschaftskammerpräsident Leitl die Zahlen am Freitag.

Den in den letzten Monaten wieder stark gegen den Dollar aufwertenden Euro sieht Leitl nicht als Gefahr: "Österreichs Exportwirtschaft ist von den Auswirkungen des Wechselkurses nicht so stark betroffen, da Qualität ihren Preis hat und für Qualität auf internationalen Märkten auch mehr Geld ausgegeben wird."

Aus den EU-Mitgliedstaaten kaufte Österreich im Berichtszeitraum Waren um 13,59 Mrd. Euro ein, das entspricht einem Anstieg um 22,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Wert der in diese Länder exportierten Waren legte um 20,3 Prozent auf 12,84 Mrd. Euro zu. Die Handelsbilanz mit der EU war mit 0,75 Mrd. Euro negativ, was zwei Drittel des gesamten Außenhandelsdefizits entspricht.

Beim Außenhandel mit Drittstaaten gab es gegenüber den ersten zwei Monaten des Vorjahres einen Zuwachs bei den Importen um 32,2 Prozent auf 5,84 Mrd. Euro und bei den Exporten um 34,6 Prozent auf 5,44 Mrd. Euro, die Bilanz war mit 0,39 Mrd. Euro negativ.