Erstellt am 06. Juni 2012, 10:42

Außenhandelsdefizit im ersten Quartal gesunken. Österreich hat sein Defizit im internationalen Warenaustausch im ersten Quartal 2012 verringert. Das Passivum in der Außenhandelsbilanz sank gegenüber des Vorjahres von 2,10 auf 2,01 Milliarden Euro.

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Das Ergebnis geht aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria hervor. Die Exporte legten mit einem Plus von 2,8 Prozent auf 30,70 Mrd. Euro etwas kräftiger zu als die Importe. Die Einfuhren erhöhten sich um 2,3 Prozent auf 32,71 Mrd. Euro. Die Lieferungen Österreichs in die anderen Länder der Europäischen Union stiegen im Berichtszeitraum um 0,9 Prozent auf 21,36 Mrd. Euro, die Bezüge aus diesen Ländern nahmen um nur 0,1 Prozent auf 22,91 Mrd. Euro zu. Dadurch verringerte sich der heimische Fehlbetrag im Jahresabstand von 1,72 Mrd. auf 1,55 Mrd. Euro.

Im Außenhandel mit Drittstaaten vergrößerte sich das Defizit allerdings von 0,39 Mrd. auf 0,45 Mrd. Euro. Die Importe erhöhten sich mit einem Zuwachs von 7,8 Prozent auf 9,80 Mrd. Euro etwas stärker als die Exporte dorthin mit einem Plus von 7,3 Prozent auf 9,35 Mrd. Euro.

Im Monat März flachte sich Österreichs Warenaustausch den jüngsten Zahlen zufolge ab. Die Exporte waren um 1,7 Prozent auf 11,17 Mrd. Euro rückläufig, die Importe gaben um 1,0 Prozent auf 11,78 Mrd. Euro nach. Das Passivum vergrößerte sich dadurch gegenüber dem Vorjahresmonat von 0,53 auf 0,6 Mrd. Euro.