Erstellt am 25. März 2013, 13:31

Austro-Banken zahlten 7,7 Mrd. Euro Hilfen zurück. 7,7 Milliarden der 15,7 Mrd. Euro schweren Liquiditätsspritzen, die die österreichischen Banken 2012 von der Europäischen Zentralbank erhalten haben, sind im ersten Quartal wieder zurückgezahlt worden.

Aufgrund der derzeitigen Überschussliquidität sei von der Möglichkeit, die 3-Jahrestender vorzeitig zurückzuzahlen, deutlich Gebrauch gemacht worden, so die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Die größten Brocken kamen im Februar von Erste Group und BAWAG. Die Erste hat per Ende Februar 4 Mrd. Euro aus den EZB-Liquiditätsspritzen wieder zurückbezahlt, bei der BAWAG waren es 2 Mrd. Euro.

Während somit in Österreich bereits beinahe die Hälfte der 15,7 Mrd. schweren Liquiditätsspritzen zurückbezahlt wurden, waren es Euroraum laut Turner im Schnitt bisher nur rund ein Viertel der insgesamt rund 1.000 Mrd. Euro Zentralbankgeld, das von den Eurozonen-Banken in Anspruch genommen wurde. Die EZB hatte mit dem billigen Geld Ende 2011/Anfang 2012 getrachtet, Liquiditätsengpässe im Gefolge der Euro-Schuldenkrise zu beseitigen.