Erstellt am 25. November 2013, 19:16

Bank Austria will Landesdirektionen zusammenlegen. Die Bank Austria halbiert ab 1. Jänner die Zahl der Landesdirektionen, indem sie jeweils zwei Bundesländer zusammenlegt.

Außerdem wird die Stadtdirektion Wien umgebaut. Ein Mitarbeiterabbau stehe bevor, auch seien betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr auszuschließen, schreibt der "Standard". Ein Banksprecher bestätigte der Zeitung, dass die neue Struktur am 1. Jänner stehen soll.

Die Bank Austria will Tirol und Vorarlberg zur „Region Österreich West“, Oberösterreich und Salzburg zur Region „Nord“, Niederösterreich und das Burgenland zur Region "Ost" sowie Kärnten und die Steiermark zur Region "Süd" vereinen. In Wien soll die Stadtdirektion International Community mit der „City“ zusammenwachsen, sonst alles unverändert bleiben.

Werden Mitarbeiter abgebaut?

Länger in der Bank tätige Mitarbeiter werden sich erinnern: Zwischen 2000 und Herbst 2003 gab es schon die Regionen Tirol/Vorarlberg, Oberösterreich/Salzburg und Steiermark/Kärnten. Man kehrte aber wieder zur Bundesländer-Aufteilung zurück. Im föderalen Österreich war es nach Informationen nicht gut angekommen, wenn ein Banker bei einem Bürgermeister im Nachbarbundesland vorstellig wurde.

Die Bank Austria hat nach Standard-Informationen mit ihrem Kostensenkungsprogramm die angestrebten Ziele nicht erreicht, deshalb seien betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr auszuschließen. "Kolportiert wird ein Mitarbeiterabbauprogramm, das bis zum Jahr 2015 abgearbeitet werden soll", so die Zeitung. Offiziell werden die Ergebnisse des Programms gerade überprüft, wird ein Sprecher zitiert.