Erstellt am 17. April 2013, 10:26

Bank Burgenland hat EGT 2012 mehr als verdoppelt. Die Bank Burgenland hat im Vorjahr ihr Ergebnis mehr als verdoppelt: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) legte um 122 Prozent auf 16,8 Mio. Euro zu, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Zuwächse gab es auch bei den anderen Töchtern der Bankengruppe der Grazer Wechselseitigen Versicherung (Grawe). In Ungarn tut sich hingegen die Sopron Bank schwer.

Die Bilanzsumme der Bank Burgenland, die rund 290 Mitarbeiter beschäftigt, ging 2012 um 2,8 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro zurück. Die Eigenmittelquote lag bei 14,8 Prozent.

Das Jahresergebnis der Grawe-Bankengruppe vor Steuern stieg im Vorjahr auf 22,6 Mio. Euro (2011: 5,3 Mio. Euro). Die Bilanzsumme blieb mit 4,31 Mrd. Euro (-1,1 Prozent) annähernd am Niveau von 2011.

Bei der Capital Bank stieg das EGT im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 7,2 Mio. Euro. Die Brüll Kalmus Bank verzeichnete ein Plus von 151 Prozent auf zwei Mio. Euro. Die ebenfalls zur Grawe Group gehörende Security KAG steigerte das EGT um 20 Prozent auf 4,5 Mio. Euro.

Mit der schwierigen Situation in Ungarn kämpft hingegen weiter die Sopron Bank, deren Bilanzverlust 2012 sich trotz Verbesserung auf 1,1 Mio. Euro belief (2011: -8,1 Mio. Euro). Kosten für Filialschließungen und die Bankensteuer drückten im Vorjahr das Bilanzergebnis ins Minus. Die Bank Burgenland stehe trotz dieser Situation zu ihrer ungarischen Tochter: "Die Lage in Ungarn bleibt angespannt, wir sehen aber eine positive Tendenz", erklärte die für das Ungarngeschäft zuständige Bank-Burgenland-Vorstandsdirektorin Andrea Maller-Weiß.

Die konsolidierten Eigenmittel der Grawe-Bankengruppe liegen bei 515,6 Mio. Euro. Mit einer Eigenmittelquote von 15,9 Prozent nehme man im österreichischen und internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein, hieß es.