Erstellt am 02. April 2012, 13:33

Banken: AKNÖ klagt über hohe Gebühren. Ein fiktiver Girokontobesitzer müsste das ganze Jahr über 140.000 Euro auf dem Girokonto liegen haben, um mit den Habenzinsen von 0,125 Prozent wenigstens nominell pari auszusteigen.

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Diese Berechnung stellte die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) am Montag an. Die AK verstehe "den Frust vieler KundInnen, die sich bei der AKNÖ beschweren". Gestern, am 1. April, sind die quartalsweise abgerechneten Kontogebühren fällig geworden.

Dem Rechenbeispiel liegt freilich ein Kontopaket einer Großbank in Höhe von 175 Euro jährlich zugrunde. Einige Institute - im Regelfall Direktbanken - bieten aber auch Gratis-Kontoführung an. Die Überziehungszinsen für die Girokonten betragen laut AKNÖ zwischen 13,5 und 18,25 Prozent Zinsen (außerhalb des Überziehungsrahmens).
(Schluss) mer/ivn