Erstellt am 15. Mai 2013, 00:00

Bares für Kilometer. Pendler-Euro / Zusätzliches Geld für den Weg zum Arbeitsplatz. So machen Sie ihre Ansprüche beim Arbeitgeber geltend.

Ausgleich für teure Tankfüllungen: Die Ausweitung der Pendlerförderung brachte eine Reihe von Neuerungen mit sich. Unter anderem kommt mit dem Pendler-Euro jetzt zusätzliches Geld ins Börserl. Das Interesse im Burgenland ist groß. Wodicka  |  NOEN

In der Arbeiterkammer Burgenland (AK) gehen derzeit zahlreiche Anfragen zum Pendler-Euro ein, der im März – gemeinsam mit weiteren Entlastungsmaßnahmen – im Nationalrat beschlossen wurde: Zusätzlich zur Pendlerpauschale gibt es damit pro Jahr für jeden Kilometer, der zum Arbeitsplatz und wieder zurück nach Hause gefahren wird, einen Euro mehr.

Politik wie Sozialpartner haben die Neuerungen begrüßt; sie sind rückwirkend mit 1. Jänner in Kraft getreten. Die Ausweitung der Förderung brachte unter anderem auch eine aliquote Pauschale für Teilzeitbeschäftigte sowie mehr Pendlerzuschlag für Geringverdiener.

Arbeitnehmer, die noch keine Ansprüche auf Pauschale und Pendler-Euro geltend gemacht haben, können dies per Formular noch rückwirkend tun. Wird bereits eine Pendlerpauschale bezogen, muss kein Formular ausgefüllt werden: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, bis zum 30. Juni alle bisherigen Teilbeträge auszuzahlen und den Pendler-Euro ab diesem Zeitpunkt im Gehalt zu berücksichtigen.

Pendler-Infos

Für Anspruch auf den Pendler-Euro müssen die Voraussetzungen für die kleine oder große Pendlerpauschale erfüllt werden.

Wer noch keine Pendlerpauschale ausbezahlt bekommt, kann sie per Formular gemeinsam mit dem Pendler-Euro beantragen.

Auch Teilzeitbeschäftigte erhalten ab sofort die Pauschale und den Pendler-Euro – je nach Grad ihrer Beschäftigung.