Erstellt am 30. Juni 2011, 10:36

Bauproduktion sank im 1. Quartal um 5,1 Prozent. Die Baukonjunktur lahmt - sowohl die Produktion als auch die Auftragsbestände entwickelten sich rückläufig.

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Von Jänner bis März 2011 erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen einen Bauproduktionswert von 2,2 Mrd. Euro, um 5,1 Prozent weniger als im Jahr davor, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Ende März 2011 wiesen die österreichischen Bauunternehmen Auftragsbestände von insgesamt rund 6,4 Mrd. Euro auf. Das entspricht einem Rückgang von 3,2 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode.

   Im Hochbau, der mit 52,8 Prozent den größten Anteil des gesamten Auftragspolsters stellte, erhöhten sich die Auftragsbestände gegenüber dem Vorjahr um 7,0 Prozent. Im Tiefbau lagen die Auftragsbestände mit 3,0 Mrd. Euro und 46,9 Prozent des gesamten Auftragsvolumens um 12,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dieser negative Trend war vor allem auf die Entwicklung der Teilsparten "Rohrleitungs-, Brunnen- und Kläranlagenbau" (-37,9 Prozent), "Tunnelbau" (-25,6 Prozent) und "Wasserbau" (-24,2 Prozent) zurückzuführen.

   Die Produktion der Bausparten entwickelte sich von Jänner bis März ambivalent: Während im Tiefbau (749,1 Mio. Euro bzw. -13,5 Prozent) deutliche Produktionsrückgänge hingenommen werden mussten, konnte im Hochbau (1,4 Mrd. Euro bzw. +0,3 Prozent) ein leichtes Plus erzielt werden. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

   Der Anstieg im Hochbau resultiere im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung der Teilsparten "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" (+9,9 Prozent) sowie "Sonstiger Hochbau" (+1,4 Prozent), wogegen die Produktion in den Sparten "Industrie- und Ingenieurbau" (-6,4 Prozent) sowie "Wohnungs- und Siedlungsbau" (-3,4 Prozent) einen negativen Trend aufwies, heißt es.

   Im Tiefbau zeichneten vor allem die Bausparten "Tunnelbau" (-40,5 Prozent), "Brücken- und Hochstraßenbau" (-33,2 Prozent) sowie "Bau von Straßen" (-26,5 Prozent) für die insgesamt negative Entwicklung der Gesamtsparte verantwortlich. Positive Impulse gingen hingegen von den Sparten "Wasserbau" (+18,3 Prozent) und "Sonstiger Tiefbau a.n.g." (+6,8 Prozent) aus.

   Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag in der Berichtsperiode Jänner bis März 2011 mit 722,5 Mio. Euro um 11,8 Prozent erheblich unter jenem des Vorjahresvergleichszeitraums.

   Zuwächse im Engagement der öffentlichen Hand waren lediglich in den Teilsparten "Wasserbau" (+5,6 Prozent), "Sonstiger Tiefbau a.n.g." (+3,3 Prozent), "Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau" (+1,1 Prozent) sowie "Brücken- und Hochstraßenbau" (+0,7 Prozent) zu beobachten. Die höchsten Rückgänge im Produktionsvolumen gab es in den Teilsparten "Bau von Straßen" (-35,8 Prozent), "Tunnelbau" (-35,6 Prozent) sowie "Industrie- und Ingenieurbau" (-18,2 Prozent).

   Regional betrachtet, konnten das Burgenland (+31,3 Prozent), Tirol (+10,3 Prozent), die Steiermark (+6,5 Prozent) und Oberösterreich (+0,2 Prozent) den Wert der technischen Gesamtproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. In allen übrigen Bundesländern verringerte sich hingegen die Bautätigkeit im Vorjahresvergleich. So verzeichneten Salzburg mit 17,7 Prozent, Niederösterreich mit 12,8 Prozent und Wien mit 12,7 Prozent die stärksten Rückgänge.