Erstellt am 21. Mai 2013, 11:25

Bausparen hat sich vom Tief erholt. Bausparen hat sich nach den Einbrüchen im Vorjahr - infolge der Halbierung der staatlichen Förderung - heuer imagemäßig wieder erholt und an Attraktivität gewonnen.

An die Höchstwerte von 2011 kann Bausparen als die weiterhin beliebteste Anlageform aber vorerst nicht mehr anschließen, geht aus dem neuen Anlage-Barometer der GfK Austria hervor, dem zufolge das Sparbuch an zweiter Stelle liegt. Aktuell bezeichnen 43 Prozent der Österreicher Bausparen als interessante Anlageform, 2011 waren es aber noch 53 Prozent, erklärte das Marktforschungsunternehmen in einer Aussendung.

Die Beliebtheit des Sparbuchs befindet sich seit Anfang 2012 im Sinkflug und teilt aufgrund der niedrigen Zinsen das Schicksal der Bausparverträge. Mit 41 Prozent liegt es im Beliebtheitsranking aber immerhin an zweiter Stelle.

Gold als Anlageform erreichte seine höchste Attraktivität Ende 2012 mit 28 Prozent, 2013 sank das Interesse an dem Edelmetall - und auch an Grundstücken - wieder auf 24 (Gold) bzw. 30 Prozent. Grundstücke standen im 3. Quartal 2012 auf der Beliebtheitsskala mit 37 Prozent noch weiter vorn. Jetzt rangieren sie - nach dem Sparbuch und vor dem Gold - an dritter Stelle. An fünfter Stelle kommt mit 22 Prozent die Lebensversicherung.

GfK führt für das Anlage-Barometer jährlich 18.000 Interviews durch, die Auswertung erfolgt jeweils quartalsweise.