Erstellt am 30. Mai 2011, 12:37

Bauwirtschaft zum Jahresauftakt auf Talfahrt. Die Baukonjunktur lahmt - sowohl die Produktion als auch die Auftragsbestände entwickelten sich in den ersten beiden Monaten 2011 rückläufig.

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Der Produktionswert der österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen brach zwischen Jänner und Februar gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 8,6 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro ein. Der Auftragsbestand sei um 2 Prozent auf rund 6,3 Mrd. Euro gesunken, teilte die Statistik Austria heute, Montag, in einer Aussendung mit. Der öffentliche Sektor steht auf der Ausgabenbremse.

Die Produktion für den öffentlichen Bereich sackte im Berichtszeitraum um 14,7 Prozent auf ein Volumen von 399,1 Mio. Euro ab. Mehr als die Hälfte der Gesamtinvestitionssumme (54,3 Prozent) stellt der Tiefbau. Besonders massiv war der Einbruch in den Teilsparten Tunnelbau (minus 36,7 Prozent), Straßenbau (minus 32,2 Prozent) sowie Bahnstreckenbau (minus 30,6 Prozent). Maßgeblich gestiegen ist der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lediglich beim Brücken- und Hochstraßenbau (plus 19,8 Prozent), beim Industrie- und Ingenieurbau (plus 5,1 Prozent) sowie beim Sonstigen Hochbau (plus 0,5 Prozent).

Insgesamt brach die Bauproduktion im gesamten österreichischen Tiefbau mit einem Minus von 17,2 Prozent auf 407,3 Mio. Euro deutlich drastischer ein als der Hochbau mit minus 2,8 Prozent auf 753,3 Mio. Euro. Nicht in diesen Daten erfasst ist das Baunebengewerbe. Auch bei den Auftragsbeständen entwickelte sich der Bereich Hochbau mit einem Zuwachs gegenüber der Vorjahresperiode von 9,1 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro wesentlich positiver als der Tiefbau, der einen Einbruch um 11,8 Prozent auf rund 2,9 Mrd. Euro hinnehmen musste.

Einen höheren Bauproduktionswert erzielten lediglich die Bundesländer Burgenland (plus 39,6 Prozent), Kärnten (plus 13,6 Prozent) und Tirol (plus 8,1 Prozent). Die größten Rückgänge verzeichneten Salzburg (minus 22,7 Prozent), Vorarlberg (minus 18,7 Prozent) und Niederösterreich (minus 14,8 Prozent).

Unter dem Strich höhere Auftragsbestände verzeichneten per Ende Jänner lediglich die Bundesländer Kärnten (plus 10,9 Prozent), Tirol und Wien (jeweils plus 7,2 Prozent) sowie die Steiermark (plus 6,1 Prozent) aus. Die größten Einschnitte wiesen Vorarlberg (minus 34,1 Prozent), Salzburg (minus 27,0 Prozent) und das Burgenland (minus 11,0 Prozent) aus.