Erstellt am 21. April 2015, 16:25

Burgenland unterstützt Bienenschutz. "Der Einsatz finanzieller Mittel zum Schutz der Bienen und zur Unterstützung der Imker ist bereits angelaufen und selbstverständlich", erklärte am Dienstag der burgenländische Landesrat Andreas Liegenfeld (ÖVP) zur Forderung der Grünen nach einer Ausweitung des Bienenschutzes.

Bienen  |  NOEN, APA/ROBERT JAEGER
Liegenfeld verwies auf die Beteiligung des Burgenlandes am Forschungsprojekt "Zukunft Biene". Das mit rund 2,4 Millionen Euro dotierte Projekt, das 2017 abgeschlossen sein soll, widme sich "den komplexen Fragestellungen nach Bienenschädigungen und deren Ursachen". Anschließend sollen "Gegenmaßnahmen auf allen Einflussebenen" konzipiert werden. Das Vorhaben wird vom Landwirtschaftsministerium, den Bundesländern und "Biene Österreich" finanziert.

Um eine flächendeckenden Bienenhaltung und Imkereiwirtschaft zu erhalten, gebe es im Rahmen der "Imkereiförderung" Maßnahmen wie Investitionsförderungen und die Förderung von imkerlichen Geräten, so Liegenfeld. Auch finanzielle Zuschüsse für Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen von Kursen und Schulungen seien vorgesehen.

"Im Burgenland werden weiträumige Flächen von 33.350 Hektar, von den Insekten als Bienenweiden genutzt", erläuterte der Landesrat. Daher sei im ÖPUL-Programm von 2014-2020 auch auf die Blühweiden besonderes Augenmerk gelegt worden.