Erstellt am 15. Juni 2011, 00:00

Billiggrund und teures Haus. IMMOBILIENPREISE / Niedrige Zinsen begünstigen die Schaffung von Eigenheimen. Dadurch steigen jedoch auch die Preise.

Baugründe sind im Burgenland besonders günstig zu haben, Preise für Einfamilienhäuser sind jedoch angestiegen. SEEBACHER  |  NOEN
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Österreichweit sind im heurigen Jahr die Preise für Baugrundstücke um 4,4 Prozent angestiegen, im Burgenland sind sie jedoch um 1,8 Prozent gesunken. Spitzenreiter bei den Grundstückspreisen ist hierbei Wien, wo ein Quadratmeter durchschnittlich 492,49 Euro kostet.

Betriebsgrundstücke lassen sich im Burgenland günstig erstehen – nämlich um 41,14 Euro. Leicht zurückgegangen sind die Büromieten (minus 3,36 Prozent).

Einen großen Preisanstieg hingegen gab es bei neuen Eigentumswohnungen (plus 5,04 Prozent) und bei Einfamilienhäusern (plus 5,26 Prozent). Das macht sich vor allem in Eisenstadt bemerkbar – hier betrug die Preissteigerung sogar 8,68 Prozent.

„Trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung hält die Unsicherheit am Geldmarkt an und beeinflusst das Immobiliengeschäft“, so der burgenländische Fachgruppenobmann Günter Buchinger. Daher seien vor allem im Privatsektor nach wie vor Veranlagungsobjekte wie Baugrundstücke und Eigentumswohnungen sehr gefragt.

Grundstück:  79,6 Euro *)

Betriebsbauland:  41,14 Euro

Neue Eigentums-

wohnung: 1538,15 Euro

Einfamilienhaus:  1270,90 Euro

Miete:  5,56 Euro

*) Preise pro Quadrameter,

Quelle: Wirtschaftskammer