Erstellt am 28. April 2011, 11:50

Bisherige Wintersaison mit durchwachsener Bilanz. Der Trend zu immer kürzeren Urlaubsaufenthalten hält an: Die bisherige Wintersaison brachte den heimischen Tourismusbetrieben zwar mehr Gäste, aber weniger Nächtigungen. Während die Zahl der Gäste (Ankünfte) von November 2010 bis März 2011 um 1,0 Prozent auf 13,6 Mio. zulegte, gingen die Nächtigungen um 0,9 Prozent auf 55,62 Mio. zurück, gab die Statistik Austria am Donnerstag bekannt.

Der Trend zu immer kürzeren Urlaubsaufenthalten hält an: Die bisherige Wintersaison brachte den heimischen Tourismusbetrieben zwar mehr Gäste, aber weniger Nächtigungen. Während die Zahl der Gäste (Ankünfte) von November 2010 bis März 2011 um 1,0 Prozent auf 13,6 Mio. zulegte, gingen die Nächtigungen um 0,9 Prozent auf 55,62 Mio. zurück, gab die Statistik Austria am Donnerstag bekannt.

Das Nächtigungsminus hat sich aber aufgrund des guten März-Ergebnisses wieder etwas abgeschwächt. Von November bis Februar betrug der Rückgang noch 2,1 Prozent. Im Monat März sorgten insbesondere ausländische Gäste für einen Nächtigungszuwachs von 2,7 Prozent auf 12,95 Mio., die Ankünfte nahmen um 1,4 Prozent auf 2,95 Mio. zu. Die inländischen Gästenächtigungen sind dagegen - auch aufgrund der Osterferienverschiebung - mit 2,59 Mio. um 9,4 Prozent eingebrochen.

Nach Bundesländern betrachtet hat sich der Negativtrend in Kärnten mit einem Nächtigungsrückgang von 4,0 Prozent auf 679.700 auch im März fortgesetzt. Im Burgenland war das Minus mit 9,9 Prozent auf 139.900 sogar noch größer. In allen übrigen Bundesländern wurden Zuwächse erzielt, das größte Nächtigungsplus gab es in Tirol (+4,8 Prozent), gefolgt von Vorarlberg (+3,9 Prozent). In der Bundeshauptstadt Wien stagnierte die Zahl der Nächtigungen mit Plus 0,2 Prozent auf 840.900.

Der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland war im März mit 5,17 Mio. Nächtigungen und einem Anteil am ausländischen Nächtigungsaufkommen von rund 50 Prozent mit 7,0 Prozent rückläufig. Starke Zuwächse unter anderem aus den Niederlanden (+55,0 Prozent), Belgien (+217,4), Frankreich (+84,8), der Schweiz (+17,3) oder Russland (+27,3) sorgten unterm Strich aber für ein Plus bei den ausländischen Nächtigungen.

In der gesamten bisherigen Wintersaison gingen sowohl die inländischen (-0,8 Prozent auf 12,70 Mio.) als auch ausländischen (-0,9 Prozent auf 42,91 Mio.) Gästenächtigungen zurück.