Erstellt am 16. Mai 2014, 10:54

Burgenland behält "AA+"-Rating bei S&P. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit des Burgenlandes mit der Bewertung "AA+" bei langfristigen Krediten und "A1+" für kurzfristige Schulden bestätigt.

Der Ausblick wird weiterhin mit "stabil" bewertet. Die budgetäre Entwicklung wird als "gesund" eingestuft, die Liquidität als "sehr positiv". Als Schwachpunkt werden die Garantien für ausgegliederte Firmen angesehen.

Die Ratings für das Burgenland würden in erste Linie das sehr vorhersehbare und unterstützende institutionelle Rahmenwerk für österreichische Bundesländer reflektieren, teilte S&P am Freitag mit.

Wohlwollend beurteilt werden explizit die gesunde Wirtschaft und soliden Finanzen des Burgenlandes sowie die geringe Schuldenlast verbunden mit geringen Eventualverbindlichkeiten. Das Land habe ausgezeichneten Zugang zu externer Liquidität. Hingewiesen wird zudem auf die begrenzte budgetäre Flexibilität.

Die Garantien für die ausgegliederten Landesgesellschaften werden zwar als wenig riskant und selbsttragend eingestuft, die Ratingagentur weist aber darauf hin, dass der Gesamtbetrag dieser Bürgschaften das Zweifache der Schuldenlast des Landes ausmacht. Diesbezüglich seien die unkonsolidierten Finanzberichte des Burgenlandes nur begrenzt transparent und vollständig.