Erstellt am 05. August 2016, 12:51

Einzelhandel als stabiler Faktor. Die Umsätze im Einzelhandel im Burgenland sind laut KMU Forschung Austria im 1. Halbjahr 2016 nominell um 0,5 Prozent leicht gestiegen, unter Berücksichtigung der Preissteigerungen bedeutet dies real eine stabile Entwicklung

Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc
 
 |  Wirtschaftskammer Burgenland

48 Prozent der Einzelhandelsgeschäfte im Burgenland erzielten laut einer Studie der KMU Forschung Austria im 1. Halbjahr nominelle Umsatzzuwächse, 8 Prozent vermelden eine stabile Entwicklung, während 44 Prozent über sinkende Erlöse klagen.

Der stationäre Einzelhandelsumsatz betrug im Burgenland in diesem Zeitraum rund 0,9 Milliarden Euro netto. Nominell stiegen die Umsätze um 0,5 Prozent, werden allerdings die Preissteigerungen berücksichtigt, so blieb der Handel im Burgenland im 1. Halbjahr 2016 stabil. 2015 lag das Wachstum bei 1,6 Prozent.

„Die Entwicklungen in den Branchen ist sehr unterschiedlich. Inwieweit die höheren verfügbaren Einkommen die Konjunkturentwicklung im heimischen Einzelhandel in den nächsten Monaten ankurbeln werden, bleibt abzuwarten“, so Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc.

Laut den Erhebungsergebnissen der KMU Forschung Austria rechnen österreichweit nur 4 Prozent der befragten Unternehmer mit einer Verbesserung der Geschäftslage. „Wir werden uns anstrengen, um unter dem Motto "Schau aufs Burgenland!" mehr Bewusstsein für den Einkauf im Burgenland zu schaffen und die Kaufkraftbindung im Einzelhandel zu erhöhen“, so die Obfrau der Sparte Handel.