Erstellt am 14. Januar 2014, 13:37

Burgenland erarbeitet neue Verkehrsstrategie. Im Burgenland wird an einer neuen Gesamtverkehrsstrategie gearbeitet. Das bisherige Verkehrskonzept stammt aus dem Jahr 2002.

Seither hätten sich die Rahmenbedingungen stark verändert, so Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) am Dienstag in Eisenstadt.

Bereits seit dem Vorjahr laufe ein Bürgerbeteiligungsprozess, heute hat auch ein aus 50 Personen bestehender Projektbeirat die Arbeit aufgenommen. Ihm gehören unter anderem Experten des Landes sowie von ÖBB, Asfinag, Verkehrsverbund Ost-Region, Vertreter der Sozialpartner und von Vereinen an.

Befragung der Burgenländer
Im November der Vorjahres wurde mit einer Befragung der burgenländischen Haushalte zum Thema Mobilität begonnen. Rund 10.000 ausgefüllte Fragebögen wurden abgegeben. Erste Ergebnisse würden zeigen, dass den Burgenländern neben der Verkehrssicherheit ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem sowie gut ausgebaute Straßen besonders wichtig seien, so Niessl.

Radwege für den Alltag rüsten
Dem Ausbau der Radwege sei bisher aus touristischer Sicht Bedeutung beigemessen worden. Die Ergebnisse der Befragung zeigten nun, dass dem Radverkehr im Hinblick auf die Nutzung des Fahrrades im Alltag künftig ein höherer Stellenwert zukommen sollte.

Ein wesentlicher Teil des Strategieprozesse seien die Anregungen, Fragen und Verbesserungsvorschläge der Bevölkerung. Deshalb sollen in den Bezirken Bürgerversammlungen stattfinden. Der Auftakt dazu erfolgt am 20. Jänner in Gols.


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