Erstellt am 03. November 2016, 17:01

von APA/Red

Erste Pläne für Weiterführung der A3 zur Grenze. Nachdem es lange ruhig um den Weiterbau der Südostautobahn A3 bis zur burgenländisch-ungarischen Grenze gewesen ist, scheint es nun wieder Bewegung zu geben.

ASFINAG

Die Asfinag bestätigte am Donnerstag einen Bericht des ORF Burgenland, wonach es am Mittwoch zu einem Treffen zwischen Land, Anrainergemeinden und der Autobahngesellschaft gekommen war.

Dabei wurden eine "aktualisierte Verkehrsuntersuchung sowie erste grobe B16-nahe Trassenführungsvarianten" präsentiert, heißt es von der Asfinag. Vorgesehen ist, das Teilstück vom Knoten Eisenstadt, wo die Autobahn derzeit endet, bis zur Staatsgrenze bei Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) auszubauen. Bisher waren die Pläne allerdings am Widerstand der angrenzenden Gemeinden Wulkaprodersdorf, Siegendorf, Zagersdorf und Klingenbach gescheitert.

Detaillierte Ausarbeitung erfolgt erst in nächster Planungsphase

Von den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen wurden bei dem Treffen Stellungnahmen zu Trassierung, Lärmschutz und der Aufrechterhaltung von bestehenden Wegebeziehungen eingebracht. "Diese werden von der Asfinag bis Frühjahr 2017 in die Planungen eingearbeitet.

Danach sollen die Ergebnisse in den Gemeindegremien bzw. in Rahmen von Planungsausstellungen in den Anrainergemeinden präsentiert werden", so Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH.

Mit Ungarn sei der Anschluss der A3 an die ungarische M85 grundsätzlich akkordiert. Die detaillierte Ausarbeitung erfolge erst in der nächsten Planungsphase.