Erstellt am 09. Februar 2012, 10:54

Burgenland Holding erwartet höhere Beteiligungserträge. Nach einem Rückgang im Vorjahr erwartet die börsenotierte EVN-Tochter Burgenland Holding AG, die je 49 Prozent an den burgenländischen Energieversorgern BEWAG und BEGAS hält, für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 wieder höhere Beteiligungserträge.

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Es werde mit einer Steigerung auf das Niveau der letzten Jahre gerechnet, hieß es am Donnerstag im Quartalsbericht. 2010/11 hatte eine um die Hälfte gekürzte Dividendenausschüttung der BEWAG das Ergebnis der Burgenland Holding stark belastet, weshalb diese wie berichtet die Dividende auf 1,15 (2,15) Euro je Aktie senken will. Über den Dividendenvorschlag - insgesamt sollen 3,45 Mio. Euro zur Ausschüttung gelangen - stimmt die HV am 23. März ab.

Das Periodenergebnis der Burgenland Holding lag im 1. Quartal 2011/12 (Oktober bis Dezember) mit -0,04 (-0,05) Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Grund dafür waren gesunkene Aufwendungen, heißt es. Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund des im Vorjahr stark gesunkenen Beteiligungsertrags der BEWAG, lag mit 73,575 Mio. Euro jedoch weiter auf dem Niveau des Bilanzstichtags 2010/11 (30. September). Die Eigenkapitalquote betrug unverändert 99,9 Prozent. Die Beteiligungserträge von BEWAG und BEGAS werden der Burgenland Holding erst im 2. Geschäftsquartal zuteil. BEWAG und BEGAS sollen wie bekannt fusioniert werden. Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding AG ist die niederösterreichische EVN AG mit 73,63 Prozent.