Erstellt am 25. Mai 2016, 11:24

von APA Red

Burgenland Holding im 1. Halbjahr mit etwas mehr Gewinn. Weil die Energie Burgenland eine höhere Dividende ausgeschüttet hat, hat die börsennotierte Burgenland Holding, der 49 Prozent am Energieversorger gehören, im ersten Halbjahr 2015/16 einen höheren Gewinn ausgewiesen.

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Das Periodenergebnis belief sich per Ende März auf 9,2 Mio. nach 8,2 Mio. Euro, das Betriebsergebnis war noch negativ, verbesserte sich aber von -207.000 auf -118.000 Euro.

Für das Gesamtjahr rechnet das Management der Burgenland Holding mit einem "deutlich" besseren Jahresergebnis.

Die Energiebeteiligung hatte um 5 Cent mehr, nämlich 2,75 Euro je Aktie, ausgeschüttet. Die Beteiligungserträge der Burgenland Holding wuchsen so um im ersten Halbjahr 2015/16 um 12 Prozent auf 9,3 Mio. Euro.

Die Energie Burgenland wiederum hat im ersten Quartal 2015/16 weniger erlöst, weil die Windkraftproduktion witterungsbedingt zurückging. Der Umsatz schrumpfte um 4,4 Prozent auf 85,2 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verbesserte sich jedoch um knapp 46 Prozent auf 12,8 Mio. Euro. Die Energie Burgenland hat in den kalten Monaten mehr Strom, aber weniger Gas verkauft, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht der Burgenland Holding hervorgeht.

Die Burgenland Holding gehört zu fast 74 Prozent der niederösterreichischen EVN, 10 Prozent hält der Verbund, 6,6 Prozent die Wien Energie und der Rest (knapp 10 Prozent) ist im Streubesitz.