Erstellt am 13. Dezember 2012, 12:35

Burgenland Holding steigerte Jahresüberschuss. Die börsenotierte Burgenland Holding AG hat im Geschäftsjahr 2011/12 den Jahresüberschuss um 72,2 Prozent auf von 3,6 auf 6,2 Mio. Euro gesteigert.

 |  NOEN, Christian Ammering (Christian Ammering)
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg von 3,6 auf 6,3 Mio. Euro (+75 Prozent). Dies sei vor allem auf die Entwicklung der BEWAG-Dividende zurückzuführen, die nach der Halbierung im Geschäftsjahr 2010/11 nun mit 5,4 Mio. Euro wieder auf dem Niveau der Vorjahre liege, heißt es im aktuellen Jahresfinanzbericht.

Die Dividende der Burgenland Holding soll nach einer Reduzierung auf 1,15 Euro im Geschäftsjahr 2010/11 wieder angehoben werden: Der Vorstand schlägt vor, 2,15 Euro pro Aktie - somit insgesamt 6,45 Mio. Euro - auszuschütten.

Die Beteiligungserträge legten von 3,8 auf 6,5 Mio. Euro zu (+71,1 Prozent). Die Bilanzsumme der Burgenland Holding AG wuchs um 4,1 Prozent von 73,6 Mio. Euro auf 76,6 Mio. Euro. Beim Eigenkapital gab es einen Anstieg um 3,8 Prozent von 73,6 auf 76,4 Mio. Euro. Das Grundkapital beträgt 34,9 Mio. Euro.

Die Burgenland Holding AG hält 49 Prozent am Grundkapital der Energie Burgenland AG, die aus der Ende Juni dieses Jahres mit Rückwirkung vom 30. September 2011 erfolgten Verschmelzung von BEWAG und BEGAS hervorgegangen ist. Die übrigen 51 Prozent sind im Besitz der Burgenländischen Landesholding GmbH.

Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding ist die EVN AG mit einem Anteil von 73,6 Prozent am Grundkapital. Die Verbund AG hält über zehn Prozent. Der Anteil der Wien Energie GmbH bewegt sich zwischen fünf und zehn Prozent, die übrigen Aktionäre liegen unter fünf Prozent.

Im Finanzbericht 2011/12 findet sich auch eine erste Vorschau auf die Geschäftsentwicklung der Energie Burgenland-Gruppe. Das EGT wird dabei mit voraussichlich 20,5 Mio. Euro beziffert. Die Bilanzsumme liegt demnach bei 1.018,4 Mio. Euro.

Der Umsatzerlös wird mit 303,5 Mio. Euro angegeben, dies bedeute einen Zuwachs von 21,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Stromverkauf an Endkunden im Geschäftsjahr 2011/12 beläuft sich auf 1.211 Gigawattstunden (GWh) und liegt damit laut Finanzbericht um etwa 3,6 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gasverkauf wird mit 1.206 GWh angegeben und bleibt damit rund fünf Prozent unter dem Wert des Geschäftsjahres 2010/11.