Erstellt am 10. April 2013, 13:46

Burgenland Tourismus setzt auf Kongresse. Der Burgenland Tourismus setzt in der nächsten Zeit verstärkt auf Kongresse und Großveranstaltungen. Bereits in Arbeit sind sowohl eine Broschüre, die "Mitte, Ende Mai" erscheinen soll, als auch eine Website.

Das teilte Direktor Mario Baier am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Rust mit. Die Palette reiche vom kleinen idyllischen Betrieb mit einem Seminarraum bis hin zu den großen Veranstaltungshäusern. "Wir wissen, dass das Tagen am Land attraktiv geworden ist", sagte Baier. Im heurigen Jahr soll es bereits "einige große Kongressveranstaltungen mit 600 bis 700 Gästen" geben, kündigte Landeshauptmann Hans Niessl (S) an.

Neben dem Kongress-Tourismus spielt aber auch die Natur weiterhin eine große Rolle. Von 25. bis 28. April finden im ganzen Bundesland bereits zum dritten Mal die "Pannonischen Naturerlebnistage" statt. Rund 50 Ranger bzw. Natur-Guides werden unterwegs sein, Führungen anbieten, so der Tourismus-Direktor. An vier Tagen stehen sowohl für Experten als auch für Naturliebhaber und Familien insgesamt 47 Abenteuer auf dem Programm.

Das Ziel, die Drei-Millionen-Nächtigungs-Grenze zu erreichen, ist nach wie vor gegeben, so Tourismuslandesrätin Michaela Resetar (V). Die Thermen hätten aktuell gute Vorreservierungen. Aber auch mit Werbekampagnen, wie einem "frisch aus dem Druck" gekommenen neuen Burgenland-Magazin will man Gäste ins Land oder auch in andere Landesteile locken.

Burgenländer reisen gerne innerhalb der Landesgrenzen

Denn nach wie vor reisen die Burgenländer gerne innerhalb ihres eigenen Bundeslandes. Das Magazin, das in sämtlichen Betrieben regional und überregional aufgelegt wird, aber auch beim Burgenland Tourismus kostenlos zu bestellen ist, soll laut Baier "einen Gusto machen".

Ebenfalls relativ frisch ist eine Beilage in mehreren Magazinen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz. Darin "stellen wir das gesamte Bundesland vor", erklärte Baier. Im Fokus stehe die Familie. Mit der Beilage, für die ein Budget von rund 250.000 bis 300.000 Euro aufgewendet wurde, wolle man "vehement die Werbetrommel rühren" - besonders im Hinblick auf die anstehenden verlängerten Wochenenden im Mai und im Juni, betonte der Tourismus-Chef.