Erstellt am 06. Mai 2011, 10:40

Chemie-KV-Löhne steigen um 3,15 Prozent. Die Sozialpartner haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für die rund 45.000 Beschäftigten in der Chemieindustrie geeinigt. Die Mindestlöhne- bzw -gehälter steigen um 3,15 Prozent, die Ist-Löhne und -gehälter werden um 3,05 Prozent mindestens aber um 56 Euro angehoben. Dies gaben der Fachverband der Chemieindustrie in der Wirtschaftskammerund die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am bekannt.

Die Sozialpartner haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für die rund 45.000 Beschäftigten in der Chemieindustrie geeinigt. Die Mindestlöhne- bzw -gehälter steigen um 3,15 Prozent, die Ist-Löhne und -gehälter werden um 3,05 Prozent mindestens aber um 56 Euro angehoben. Dies gaben der Fachverband der Chemieindustrie in der Wirtschaftskammerund die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am bekannt.

Nach einem enttäuschenden Verhandlungsverlauf in den ersten beiden Runden sei der Druck vor der dritten Runde erhöht worden, so die Gewerkschaften. Nach einer Konferenz der Betriebsratsvorsitzenden und Versammlungen in den Betrieben seien rund 200 Betriebsräte aus ganz Österreich nach Wien angereist, um während der gestrigen dritten Runde vor der Wirtschaftskammer gerechte Lohn- und Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten einzufordern.

Der neue Kollektivvertrag gilt rückwirkend per 1. Mai und hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Weiters wurde ein Beitrag für gesundheitliche Präventivmaßnahmen von 70 Euro beschlossen. Lehrlingsentschädigungen, Schicht- und Nachtarbeitszulagen steigen um 3,15 Prozent.