Erstellt am 08. Juni 2011, 00:00

Der „Splashline“-Guru. JUNGE REISEN / Didi Tunkel hat mit „Summer Splash“ und „Spring Break Europe“ die Tourismusbranche aufgemischt. Er will die Reiseangebote für junge Leute ausweiten.

Hat die »Splashline« zum Nr. 1 Reiseveranstalter für junge Menschen gemacht. Dietmar Tunkel. LEEB  |  NOEN
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VON EVA-MARIA LEEB AUS KROATIEN

Wenn es um Reisen für junge Leute geht, ist Dietmar Tunkel aus Grafenschachen der erste Ansprechpartner. Die BVZ hat bei „Spring Break Europe 2011“ in Rovinj mit ihm gesprochen.

BVZ: Wie entstand die Idee, „Spring Break“ nach Europa zu transportieren?

Tunkel: Dieser amerikanische Studententraum ist wohl jedem bekannt. Tausende fahren jährlich nach Cancun oder Fort Lauderdale, um abzufeiern. Als wir uns das 2008 vor Ort angesehen haben, war mir klar, dass das auch in Europa möglich ist. Welche Dimensionen dieser Mega-Event nun wirklich angenommen hat, hat aber auch mich überrascht.

BVZ: Wie viele „Spring Breaker“ waren heuer in Rovinj?

Tunkel: Insgesamt waren in diesem Jahr 12.000 Partyhungrige bei Europas größter Studentenparty. Wir waren schon Wochen vorher restlos ausgebucht. Die Herausforderung für die Zukunft ist nun, das Event auf mehrere Orte in Istrien auszuweiten.

BVZ: Was macht die Location Rovinj so besonders?

Tunkel: Wir als Reise- und Eventveranstalter haben die Stadt Rovinj von unseren Qualitäten vollends überzeugen können. Die Kooperation läuft äußerst zufriedenstellend.

BVZ: Wie schaut es mit „Summer Splash“ aus?

Tunkel: Wir starten heuer in die zwölfte Saison und das macht mich schon ein wenig stolz. Mit 12.000 Kunden decken wir mehr als die Hälfte aller heimischen Maturanten, die auf eine Event-Maturareise fahren, ab. Den Status als Nummer eins am Markt gilt es langfristig abzusichern.

BVZ: Wie viele Burgenländer sind heuer mit dabei?

Tunkel: In diesem Jahr werden es rund 800 Burgenländer sein.

BVZ: Eine Anekdote aus Ihrer Splashline-Zeit?

Tunkel: Eine ehemalige „Summer Splash“-Teilnehmerin wird am 11. Juni ihren Traummann heiraten, den sie beim ÖAMTC-Luftmatratzen-Rennen kennengelernt hat. Selbstverständlich wird ein „Splashline“-Mitarbeiter mit einer Luftmatratze vor der Kirche stehen und den beiden gratulieren.