Erstellt am 17. Mai 2013, 09:52

Die Post verdiente im ersten Quartal mehr. Die Post AG hat im ersten Quartal 2013 besser verdient als in der Vorjahresperiode. Der Umsatz ist hingegen nach der Dekonsolidierung des Geschäfts in Belgien und Luxemburg leicht gefallen.

Vergleicht man nur die fortgeführten Geschäftsbereiche, so gab es auch beim Umsatz ein Plus, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Für das Gesamtjahr wird ein stabiler bis leicht steigender Umsatz erwartet.

Da neue Bilanzierungsregeln gelten (vorzeitigen Anwendung von IAS 19) weichen beim Gewinn die Vergleichswerte des Vorjahresquartals von den damals berichteten Zahlen ab.

Der operative Gewinn (Ebit) der Post lag im ersten Quartal bei 59,7 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal gab es ein Ebit von 58,3 Mio. Euro (im Vorjahr berichteter Wert: 55,8 Mio. Euro). Der Nettogewinn stieg um 7,8 Prozent auf 46,6 Mio. Euro von damals 43,2 Mio. Euro (im Vorjahr berichteter Wert: 41,40 Mio. Euro).

Der Umsatz der Post belief sich im ersten Quartal auf 602,9 Mio. Euro, nach 605,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Ohne Tochtergesellschaften in Benelux hätte der Umsatz 594,9 Mio. Euro betragen, in den fortgeführten Bereichen gab es damit ein Umsatzplus.

In der Division Brief, Werbepost & Filialen stieg der Umsatz um 1,5 Prozent (6,0 Mio. Euro) auf 391,0 Mio. Euro durch die Konsolidierung neuer Tochtergesellschaften in Polen, Rumänien und Bulgarien (plus 6,2 Mio. Euro) sowie durch positive Impulse durch Wahlen und Bürgerbefragungen in Österreich im ersten Quartal 2013. Auch bei Mail-Solutions gab es Zuwächse.

In der Division Paket & Logistik stieg der Umsatz bereinigt um die abgegebenen Gesellschaften in Benelux um 1 Prozent auf 212,1 Mio. Euro. Das stärkste Wachstum gab es in Österreich, in Deutschland sank der Umsatz.

Der operative Gewinn in der Division Brief, Werbepost & Filialen legte um 3,3 Prozent auf 79 Mio. Euro zu. Verantwortlich dafür waren Sondereffekte und Effizienzsteigerung in der Brieflogistik. Die Division Paket & Logistik machte operativ mit 7,4 Mio. Euro etwas weniger Gewinn als in der Vorjahresperiode.