Erstellt am 27. Oktober 2010, 16:55

Die Raucher sind gefragt. WIDERSTAND / Die Trafikanten wollen sich nun gegen „sinnlose“ EU-Verordnungen mittels Fragebogens wehren.

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Die heimischen Trafiken leiden. Durch das neue Raucherschutzgesetz in der Gastronomie, Preiserhöhungen ab 2011, von der EU vorgeschriebene Einheitspackungen, Einheitsgeschmack bei Zigaretten sowie ein Präsentationsverbot in der eigenen Trafik befürchten immer mehr Trafikanten, dass sich ihre Umsätze in den nächsten Jahren schmälern könnten.

Trafikanten wehren sich gegen „sinnlose“ Verbote
Über das Internet besteht nun für alle EU-Bürger die Möglichkeit, mitzureden – nämlich über einen öffentlichen Fragebogen (siehe Infobox). „Es ist absolut wichtig, dass viele Bürger an der Umfrage teilnehmen, denn Schweigen bedeutet Zustimmung“, so Martina Rauchbauer vom Gremium der Tabaktrafikanten der Wirtschaftskammer Burgenland.

„Trafik Plus“ eröffnet neue Einnahmequellen für Trafiken
Um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, steigen im Burgenland immer mehr Trafikanten auf das Modell „Trafik Plus“ um, bei dem sie Zusatzangebote wie beispielsweise Thermengutscheine oder Konzerttickets anbieten dürfen. „Die Trafiken brauchen nur in einen Computer und in einen Drucker investieren“, so Rauchbauer.


ZAHLEN UND FAKTEN
Die angekündigte Steuererhöhung um 25 bis 35 Cent dürfte sich auf den Verkaufspreis mit zehn bis 20 Cent durchschlagen.
Mit der Aktion „JETZT NEIN SAGEN“ fordern die Trafikanten dazu auf, im Internet einen Fragebogen auszufüllen. Auf der Seite www.wettoe.at finden Sie eine Beschreibung in deutscher Sprache sowie den Link zur EU-Seite.