Erstellt am 04. Juni 2013, 10:09

DO & CO verdiente 2012/13 unterm Strich mehr. Der in Wien und Istanbul börsenotierte Caterer DO & CO hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 den Nettogewinn um fast ein Fünftel gesteigert und operativ sogar um mehr als ein Viertel zugelegt. Unterm Strich blieb ein Konzernergebnis von 22,8 Mio. Euro, um 18 Prozent mehr als 2011/12. Das EBIT wuchs um 27,5 Prozent auf 41,3 Mio. Euro, der Umsatz legte um 23,6 Prozent auf 576,2 Mio. Euro zu.

Der Mitarbeiterstand des Konzerns war mit 6.220 deutlich höher als im Jahr davor (4.166). Alle drei Geschäftsbereiche erzielten 2012/13 Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Am stärksten legten die Erlöse und auch das operative Ergebnis im - allerdings vergleichsweise kleinen - Bereich International Event Catering zu. Am schwächsten performte ergebnismäßig die Division Restaurants, Lounges & Hotel, während im Hauptgeschäftsfeld Airline Catering die Erlöszuwächse am geringsten ausfielen.

Im Hauptbereich Airline Catering legten die Umsätze um 14,4 Prozent auf 400,2 Mio. Euro zu, und das EBIT verbesserte sich um 23,6 Prozent auf 30,4 Mio. Euro. Bei Restaurants, Lounges & Hotels erhöhte sich der Umsatz um 48,7 Prozent auf 104,9 Mio. Euro, und das EBIT wuchs um 19,9 Prozent auf 4,3 Mio. Euro. Im International Event Catering stiegen die Erlöse um 54,5 Prozent auf 71,1 Mio. Euro, und das EBIT kletterte um 57,1 Prozent auf 6,6 Mio. Euro.

Die EBIT-Marge des Gesamtkonzerns verbesserte sich auf 7,2 (6,9) Prozent, je Aktie auf 4,24 (3,32) Euro. Die Eigenkapital-Quote verringerte sich dagegen auf 53,3 (56,8) Prozent, obwohl das Eigenkapital absolut auf 184,8 (161,6) Mio. Euro zulegte. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich im gesamten Geschäftsjahr auf 2,34 (1,98) Euro, am Montag waren die Titel an der Wiener Börse mit 36,70 Euro aus dem Handel gegangen.