Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Doppelter Einsatz. Energie-Pläne / Burgenland und Vorarlberg verbindet ein Ziel: Bis 2050 will man energieautark sein. Gemeinsam soll mehr erreicht werden.

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„Das Burgenland und Vorarlberg sind die Klammer, die Österreich zusammenhält“, umschrieb Landeschef Hans Niessl die gute Beziehung zwischen den beiden Bundesländern. Als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz war Vorarlbergs Markus Wallner (VP) nun in Eisenstadt zu Gast. Künftig soll „über Parteigrenzen hinweg“ noch stärker zusammengearbeitet werden. Die Spitze des Landes traf Wallner dennoch in gesonderten Gesprächen. Der Tenor ist bei SPÖ und ÖVP aber derselbe: Erneuerbare Energie, Wirtschaft und Bildung sind die gemeinsamen Zukunftsthemen.

Energie-Offensive:  Der nächste Schritt

Klar vorgegeben ist der Weg in beiden Bundesländern: Wie Vorarlberg will auch das Burgenland bis zum Jahr 2050 völlig energieautark sein. Nach der Strom-Unabhängigkeit, die bereits diesen Sommer erreicht sein wird, geht einer der nächsten Schritte hin zum Energie-Exporteur. Für heuer kündigte Niessl auch eine Photovoltaik-Offensive an. Landesvize Franz Steindl verweist in diesem Zusammenhang auf Vereinfachungen im neuen Baugesetz.

Im Hinblick auf ungelöste Fragen – etwa im Bereich der Bildung – verspricht Wallner: „Gemeinsam können es die Landeshauptleute schaffen, auf Bundesebene die eine oder andere harte Nuss zu knacken.“

Ein Besuch, aber zwei Arbeitsgespräche: An seinem Burgenland-Tag war Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner sowohl bei Landeschef Hans Niessl als auch bei Landesvize Franz Steindl zu Gast.