Erstellt am 13. Juni 2012, 11:07

Dritter Vorstand der Meschar-Stiftung wartet ab. Alfred Wansch, der dritte Stiftungsvorstand der Gertrud-Meschar-Privatstiftung, will sich erst nach der Gerichtsentscheidung über den Abberufungs-Antrag der Stifterin gegen den Vorstand über seinen Verbleib in dem Gremium äußern.

Zuvor war bekannt geworden, dass nach Stiftungsvorstand Graf auch der zweite Vorstand, FPÖ-Parteianwalt Michael Witt, sich aus der Stiftung zurückziehen wird. Der Wiener FPÖ-Abgeordnete Wansch wollte sich zum Rückzug Witts nicht weiter äußern.

Er verwies lediglich auf die Stellungnahme der Stiftung nach der Ankündigung Grafs vor gut einer Woche, sich aus dem Vorstand zurückzuziehen. In der Erklärung, die von Wansch und Witt gemeinsam unterzeichnet war, hieß es unter anderem, der verbliebene Stiftungsvorstand habe "die ordentlichen Geschäfte weiter zu führen" und strebe im anhängigen Außerstreitverfahren vor Gericht "die Aufklärung und Entkräftung der erhobenen Vorwürfe und die ordnungsgemäße Übergabe an einen allenfalls vom Gericht neu zu bestellenden Vorstand an".