Erstellt am 01. Dezember 2012, 16:48

Einkaufszentren im Burgenland gut besucht. Im Burgenland waren am zweiten Einkaufssamstag Shoppingzentren laut Auskunft deren Manager gut besucht.

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Seitens der Wirtschaftskammer zeigte man sich ebenfalls zufrieden, wenn auch der Internethandel zunehmend für die Betriebe eine Herausforderung hinsichtlich der Preisgestaltung darstelle.

Die Erwartungen, die man vor dem Einkaufssamstag gehabt hatte, seien übertroffen worden. "Wir können zur Hälfte des Tages wahrlich sehr zufrieden sein", so Centermanager Mario Schwann vom McArthurGlen Designer Outlet Parndorf am Nachmittag zur APA.

Stark nachgefragt werde Designerbekleidung, auch bei Schmuck gebe es eine positive Kundenresonanz. "Schön langsam kommt wirklich das Weihnachtsflair und -feeling durch - das merkt man auch bei den Kunden", schilderte Schwann.

Auch im Einkaufszentrum Oberwart seien viele Kunden im Haus. Es werde nicht nur gustiert, "es wird auch gekauft", sagte Centermanagerin Alexandra Wieseneder. Das Resümee sei bisher "durchaus zufriedenstellend".

Was die Nachfrage betreffe, seien Gutscheine bereits ein "Klassiker" im Weihnachtsgeschäft, ebenso wie Bücher. Besucher interessierten sich auch für Elektronik und Spielzeug.

Rund um das Einkaufszentrum Eisenstadt waren am frühen Nachmittag zwar noch Parkplätze vorhanden, Autofahrer mussten aber zwischen den Reihen der abgestellten Autos bereits genau Ausschau halten. Auch die Arena Mattersburg verzeichnete Zustrom von Shoppingfreudigen.

"Ich denke schon, dass man bisher mit dem Geschäft zufrieden sein kann", die "große Euphorie" sei es jedoch nicht, meinte der Handels-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Burgenland, Harald Zink."Ich hoffe sehr, dass wir das Vorjahr erreichen werden."

Wichtig würden der 8. Dezember und die darauffolgenden zwei Samstage, "weil die Leute kaufen grundsätzlich ein bisschen spät", sagte Zink. Zudem stelle der Internethandel die Betriebe vor eine Herausforderung: "Die Preise werden aufgrund der Internetangebote sehr reduziert", so der Spartenobmann: "Wir müssen den Kunden einen Grund geben, in die Geschäfte zu kommen." Deshalb brauche man sehr gut geschultes Personal, was aber wieder Investitionen erfordere.

Im Burgenland hat das gesamte Weihnachtsgeschäft laut einer Studie der KMU Forschung Austria ein Volumen von etwa 46 Mio. Euro. Mit den Weihnachtseinkäufen warten die Burgenländer nicht unbedingt bis in die Adventzeit: Rund 14 Prozent erledigen sie schon früher. Rund 2.200 Betriebe im Einzelhandel mit insgesamt etwa 5.500 Beschäftigten profitieren im Burgenland nach Angaben der Wirtschaftskammer direkt vom Weihnachtsgeschäft.