Erstellt am 13. April 2015, 16:28

Gloriette-Konkursverfahren: 15,2 Mio. Euro Forderungen. Nach dem Konkurs des Hemdenherstellers Gloriette im Jänner hat am Montag in Eisenstadt eine Prüfungstagsatzung stattgefunden.

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Dem Masseverwalter zufolge meldeten Gläubigern bisher Forderungen im Ausmaß von 15,2 Mio. Euro an, bestätigte Alexander Klikovits vom Kreditschutzverband (KSV). Ein Teil von 9,4 Mio. Euro ist demnach anerkannt worden.

Gloriette hatte im Jänner Konkurs angemeldet, nachdem ein deutsches Tochterunternehmen insolvent geworden war und ein Loch in die Bilanz der Hemdenfirma riss. Das Bangen um ihre Jobs war für die 89 betroffenen Mitarbeiterinnen nach einigen Wochen aber vorüber: Im März unterschrieb der Unternehmer Peter Hofer den Übernahmevertrag und kündigte an, den Betrieb weiterzuführen.

Das laufende Konkursverfahren habe auf die bereits erfolgte Übernahme des Hemdenherstellers Gloriette keinen Einfluss, hieß es vom KSV.