Erstellt am 21. Oktober 2014, 14:20

Bewusstsein für Ökomobilität schaffen. Nachhaltiges Engagement in allen Energiefragen ist für Energie Burgenland selbstverständlich und eine wesentliche Grundlage der Unternehmenspolitik.

Günter Kovacs, Rudolf Strommer, Alois Ecker, Franz Steindl, Hans Niessl, Michael Gerbavsits, Christian Illedits (v.l.n.r.)  |  NOEN, Energie Burgenland
Das Unternehmen ist Vorreiter bei der Erzeugung von Ökostrom und setzt auf den schonenden Einsatz von Ressourcen.
 
Im Bereich Ökomobilität legt der Energiedienstleister einen Schwerpunkt  auf Bewusstseinsbildung und fördert Ökomobilität, indem umweltschonende und alltagstaugliche Mobilität zu einem günstigen Preis forciert wird. Dafür entwickelt man den E-Ladestationenbereich permanent weiter, um den BurgenländerInnen eine flächendeckende, öffentliche Ladeinfrastruktur gewährleisten zu können. Derzeit gibt es im Burgenland fünf öffentliche Erdgas- und zehn Stromtankstellen. „Wir starten jetzt eine Ausbau-und Beratungsoffensive“, erklärt Energie Burgenland Vorstandssprecher Michael Gerbavsits. „Uns ist wichtig, bei der Ökomobilität im Burgenland Vorreiter zu sein – so wie bei der Windenergie, als die Mehrheit noch nicht die enormen Möglichkeiten dieser Technologie erkannte.“

Ladestationen und „smartflower“

Vor der Zentrale der Energie Burgenland wurde nun ein Ökomobilitäts-Park mit Photovoltaik-Carports, Ladestationen und einer so genannten „smartflower“ eingerichtet. Die „smartflower“ ist eine moderne Photovoltaikanlage mit High-End-Technik. Ein Knopfdruck genügt, und die 18 Quadratmeter große Solarfläche entfaltet sich und wendet sich automatisch der Sonne zu. Energie Burgenland Vorstandsdirektor Alois Ecker: „Hier und vor unseren Kundencentern in den Bezirksvororten können unsere Kunden noch bis Jahresende gratis Strom tanken. Mit dem Einsatz unserer Erdgasfahrzeuge (rund ein Drittel unseres Fuhrparks) haben wir bereits jetzt schon mehr als 150.000 Tonnen CO² eingespart, das verstehe ich als gelebtes Beispiel für aktiven Umweltschutz.“

Schritt Richtung Energieautarkie

Elektromobilität macht im Burgenland besonders viel Sinn, da man so saubere Windenergie auf die Straße bringt. Landeshauptmann Hans Niessl: „Ökomobilität passt hervorragend zu unserem Gesamtverkehrskonzept. Nach der Stromautarkie ist der nächste logische Schritt die Energieautarkie. Die Ökomobilität hat auch für burgenländische Pendler eine hohe Bedeutung.“

Der Unternehmensfuhrpark der Energie Burgenland wurde sukzessive umgestellt und nützt bereits zu einem Drittel alternativ betriebene Fahrzeuge. Nun will man auch rasch neue Services und Dienstleistungen wie zum Beispiel eine Wallbox – eine Ladestation für Zuhause – entwickeln und den BurgenländerInnen anbieten. „Mit Ökomobilität können wir alle einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern minimieren“, meint auch Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl.