Erstellt am 30. April 2014, 13:53

von APA Red

Energie Burgenland prüft Unterlagen. Die Absicht von Raiffeisen Niederösterreich-Wien, einen Käufer für die auf Alternativenergie konzentrierte Tochter Renergie zu suchen, bleibt im Burgenland nicht unbemerkt.

"Wir werden die Ausschreibungsunterlagen prüfen, um zu sehen, ob das Portfolio etwas enthält, das für die Energie Burgenland von Interesse ist", sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Freitag.

Konkrete Absichten will man mit diesem Schritt aber noch nicht verknüpft wissen. "Wir prüfen das", so die Sprecherin. Mehr könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Mehr Windenergieanlagen bis Ende 2014

Die Energie Burgenland hat 1997 mit dem Bau erster Windräder begonnen. Die Windstrom-Gesamtproduktion hat inzwischen Anfang dieses Monats die 5-Milliarden- Kilowattstunden-Marke erreicht. Das Unternehmen betreibt derzeit rund 175 Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 363 Megawatt. Bis Ende 2014 soll ihre Anzahl auf über 200 steigen.

Aus der Wien Energie hieß es heute bezüglich eines möglichen Interesses an Renergie: "Kein Kommentar".

Renergie betreibt 62 Energieerzeugungsanlagen

Die Renergie (Abkürzung für Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie GmbH) hat 2013 mit 62 Energieerzeugungsanlagen in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Slowakei insgesamt 92,3 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt.

Raiffeisen hat sein Investment in die Renergie am Dienstag mit einem knapp dreistelligen Millionenbetrag beziffert.