Erstellt am 02. Mai 2016, 09:08

von NÖN Redaktion

Energie Burgenland will 7 Millionen sparen. Die Energie Burgenland hat in den vergangenen Monaten einen Maßnahmenplan geschnürt, mit dem die Unternehmensentwicklung bis 2020 nachhaltig abgesichert wird.

Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits und Vorstandsdirektor Alois Ecker  |  NOEN, Energie Burgenland
„Indem wir Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe besser nutzen, Doppelgleisigkeiten abbauen und in unserer Performance effizienter werden, rüsten wir uns für die Herausforderungen der Zukunft“, sagen Michael Gerbavsits und Alois Ecker, Vorstände der Energie Burgenland.

Die Einsparungen beginnen sofort, ab 2020 sollen in der Unternehmensgruppe jährlich rund 7 Millionen Euro einspart werden. Um das Effizienzziel zu erreichen, werden die Organisationsstruktur verschlankt und Personal- sowie Sachkosten reduziert. Beim Personal werden die Einsparungsziele durch die Vermeidung von Nachbesetzung nach natürlichen Abgängen (Pensionen etc.) erreicht.

Unverändert weitergeführt wird allerdings die Lehrlingsausbildung; die Energie Burgenland ist einer der größten Lehrlingsausbildner im Burgenland. „Wir zählen schon jetzt zu den besten Energieversorgern Österreichs. Mit dem Maßnahmenplan sichern wir uns auch zukünftig einen Platz unter den Top-Performern“, erklären Gerbavsits und Ecker.

Konkret wird die Energie Burgenland ab 2017 statt bisher neun nur noch fünf Tochterunternehmen haben. Dabei wird die Erzeugung aller Energieformen (Wind, Biomasse, PV, Wasserkraft) unter ein Dach zusammengelegt.

Aus den getrennten Einheiten der Netz Burgenland Strom und Netz Burgenland Gas wird eine gemeinsame Tochter. Interne Serviceleistungen sowie technische Dienstleistungen im energiewirtschaftsnahen Bereich (z. B. für Netze und Windkraftbetreiber) werden in der neuen Tochter Energie Burgenland Dienstleistung und Technik GmbH erbracht.

Die beiden Tochterunternehmen Vertrieb GmbH und Wärme und Service GmbH bekommen die Themen Energiewirtschaft und Energieeffizienz bzw. Ökomobilität zugeordnet. Des Weiteren sind auch Prozessoptimierungen in der internen Verwaltung geplant.