Erstellt am 28. März 2012, 00:00

Energie mit Strategie. WINDKRAFT & CO. / Nach der Strom-Unabhängigkeit kommt der Export: Das Burgenland setzt voll auf den neuen Energieplan.

Erst kürzlich wurde wieder der Bau von 69 neuen Windkraftanlagen genehmigt.SEEBACHER  |  NOEN

Ein Ziel ist fast erreicht, das nächste wurde bereits formuliert: Ab dem kommenden Jahr will das Burgenland 100 Prozent seines Strombedarfs aus selbst gewonnener Energie abdecken; ab 2014 soll der Strom bereits exportiert werden.

Der Fahrplan vom ehemaligen Strom-Importeur zum Exporteur ist festgeschrieben in der „Energiestrategie Burgenland“, die von Landeshauptmann Hans Niessl als „wirtschafts- und energiepolitischer Meilenstein“ vor kurzem präsentiert wurde. Und: „Das Burgenland leistet mit seiner Öko-Offensive bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, unterstreicht Niessl.

Für die Zukunft werden nun neue Möglichkeiten ausgelotet: Bei der Photovoltaik, die sich vor allem auch im privaten Bereich rechnet, könnte im ganzen Land noch mehr Energie gewonnen werden; als Ressource soll dem Schilf künftig eine größere Bedeutung zukommen. Als zentrale Anlaufstelle fungiert die Burgenländische Energieagentur.

Windkraft bleibt weiterhin  „Nummer eins“ im Land

Im Zentrum der Strategie bleibt auch weiterhin die Windkraft: Nach Inbetriebnahme der beiden weltweit leistungsstärksten Anlagen in Potzneusiedl erfolgt bereits im Mai in Andau der Spatenstich zum Bau von 93 neuen Windrädern.