Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Entspannt auf Urlaub. ÖAMTC / Der Schutzbrief garantiert im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit einen kostenlosen Heimtransport vom Urlaubsort.

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VON DORIS SEEBACHER

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Reisezeit – für den ÖAMTC gleichbedeutend mit „Hochsaison“. In den Monaten Juli und August gehen am Tag durchschnittlich 350 Anrufe von Personen ein, die Hilfe brauchen – sei es, um das kaputte Auto im Ausland abschleppen zu lassen oder im Falle einer schwerwiegenderen Verletzung per Ambulanzjet nach Hause geflogen zu werden.

Im Burgenland besaßen mit Ende des Jahres 2010 bereits fast 30.000 Personen einen Schutzbrief (siehe Kasten unten). „Für 2011 erwarten wir einen Zuwachs von fünf Prozent“, heißt es dazu von Seiten des ÖAMTC.

Oberschenkelbruch  am Kreuzfahrtschiff

 

Ein Burgenländer, der bereits von diesem Versicherungsschutz profitiert hat, war Franz L. aus Neufeld an der Leitha. Der 82-Jährige stürzte auf einem Kreuzfahrtschiff so unglücklich, dass er sich den Oberschenkel brach. Vom Schiffsarzt erstversorgt, wurde der Neufelder mit dem Boot vom Schiff abgeholt und in ein Krankenhaus in Las Palmas, Gran Canaria, gebracht. Und bereits am nächsten Tag flog der ÖAMTC den Verletzten und seine Gattin zurück nach Österreich, wo er in Eisenstadt operiert werden konnte.

„Viele glauben, dass man mit der E-Card überall versichert ist“, sagt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Er verweist aber darauf, dass es in Ländern wie beispielsweise Ägypten, Spanien oder in der Türkei zum Großteil Privatkrankenhäuser gibt. „Die Versorgung ist dadurch zwar gewährleistet, doch es können für eine Behandlung bald Summen zusammenkommen, die man sein Leben lang zurückzahlt“, warnt Tagunoff in diesem Zusammenhang.

Nicht nur fahruntüchtige Autos werden vom ÖAMTC abgeholt – auch verletzte Personen werden per Ambulanzjet oder Hubschrauber nach Hause geflogen. SEEBACHER