Erstellt am 29. Februar 2012, 07:45

Erste fuhr 718,9 Mio. Euro Jahresverlust ein. Die Erste Group hat mit einem hohen Verlust das Jahr 2011 beendet. Im vierten Quartal ist sie aber in die Gewinnzone zurückgekehrt. Weil im 3. Quartal riesige Abschreibungen auf Ostbanken, Staatspapiere und Credit Default Swaps angefallen waren, hatte es damals 1,5 Mrd. Euro Verlust gesetzt.

Im Schlussquartal gab es aber wieder einen Gewinn von 254,1 Mio. Euro. Das teilte die Bank am Mittwoch mit.

Somit schloss das Jahr 2011 mit einem Nettoverlust von 718,9 Mio. Euro. Im Jahr davor hatte es einen Gewinn von 878,7 Mio. Euro gegeben. Eine Dividende für die Aktionäre gibt es für 2011 nicht.

Erste-Chef Andreas Treichl teilte mit, dass auch die Erfüllung der strengen Kapitalvorgaben der europäischen Aufsicht EBA in Sicht ist. Es müssen bis Juni mindestens 9 Prozent hartes Kernkapital erreicht sein. Ende 2011 lag die Erste bei 8,9 Prozent. Die Kapitallücke sei per Jahresende schon von 743 auf 166 Mio. Euro verringert worden.