Erstellt am 05. März 2012, 10:15

Erstmals mehr als 4,5 Millionen Pkw in Österreich. Die Zahl der Pkw in Österreich ist 2011 auf über 4,51 Mio. Stück gestiegen. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent zum Vorjahr. Der gesamte Kfz-Bestand stieg um 1,7 Prozent auf 6,2 Mio.

1990 hatte es noch etwa 2,99 Mio. Pkw gegeben. Seither stieg der Bestand demnach um mehr als die Hälfte (+50,9 Prozent), teilte die Statistik Austria mit.

317.279 der 4,51 Mio. Pkw wurden 2011 erstmals zugelassen. Rund ein Drittel des Pkw-Bestands (31,3 Prozent) ist dagegen bereits älter als zehn Jahre.

Die meisten Pkw gab es im Vorjahr im Burgenland. Auf 1.000 Einwohner fielen dort 618 Autos. Auf den Rängen folgen Niederösterreich (612), Kärnten (591), Oberösterreich (589), die Steiermark (568), Salzburg (527), Vorarlberg (512) und Tirol (505). Wien lag mit 394 Pkw je 1.000 Einwohner abgeschlagen an letzter Stelle. Insgesamt erhöhte sich im Zeitraum von 1990 bis 2011 der Motorisierungsgrad in Österreich von 391 auf 537 Pkw je 1.000 Einwohner.

Im Vergleich zu 2010 stieg im Vorjahr außerdem die Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (+1,0 Prozent auf 436.315). Die Zahl der Motorräder wuchs um 4,3 Prozent auf 409.675 Stück. Auch die Anzahl der Lkw bis 3,5 Tonnen erhöhte sich auf 336.322 Stück (+3,4 Prozent). Bei Lkw über 3,5 Tonnen und bei Sattelzugfahrzeugen gab es Rückgänge (-0,5 bzw. -0,4 Prozent). Auch die Zahl der Motorfahrräder sank 2011 um 0,7 Prozent auf 301.650 Stück.

Alternativ betriebene Pkw (Elektro, Gas, bivalenter und kombinierter Betrieb) entwickelten sich - wenn auch noch ausgehend von einem geringen Niveau - deutlich positiv (+32,3% auf 9.844 Stück). Bei dieselbetriebenen Pkw gab es ein Plus von 2,5 Prozent, bei benzinbetriebenen von 0,5 Prozent.