Erstellt am 21. Dezember 2012, 17:08

Erweiterung des Römersteinbruchs beschäftigt Behörde. Um den Abbau des auch für die Renovierung verwendeten Kalksandsteins weiter zu ermöglichen, plant die Esterhazy-Privatstiftung als Eigentümer, die Abbaufläche des Römersteinbruchs St. Margarethen zu erweitern.

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Weil davon geschütztes Gebiet betroffen wäre, ist die Naturschutzbehörde des Landes in das Verfahren eingebunden.

Im Steinbruch ist schon seit langem das Bergbauunternehmen Hummel mit dem Abbau des Sandsteins beschäftigt. "Wir kämpfen jetzt schon damit, genug hochwertiges Material liefern zu können", so Geschäftsführer Klemens Jüliger gegenüber dem "Kurier" (Freitagausgabe Burgenland). Die beabsichtigte Ausweitung betrifft etwa 0,78 Hektar. Es gehe nicht um eine Expansion, sondern "um eine Sicherstellung für die nächsten 40, 50 Jahre."

Im Erweiterungsgebiet gedeiht unter anderem seltener Trockenrasen. Die nötigen Gutachten würden eingeholt und lägen bereits teilweise vor, so Hofrat Paul Weikovics, Leiter des Hauptreferats Natur- und Umweltschutz im Amt der Landesregierung.

Insgesamt gelte es, die Interessen zwischen dem Schutz der Natur und dem Abbau des etwa für die Renovierung des Stephansdomes verwendeten Sandstein abzuwägen. Eine Stellungnahme der EU stehe noch aus.