Erstellt am 09. Mai 2012, 13:15

Esterhazy-Gruppe war 2011 auf Wachstumskurs. Die Esterhazy-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück: Der Umsatz der Gruppe stieg um 3,5 Prozent auf 38,6 Mio. Euro (2010: 37,3 Mio.).

In den profitablen Bereichen Land- und Forstwirtschaft sowie Immobilien, aus denen der Kulturbetrieb subventioniert wird, stieg der operative Gewinn (Ebit) von 6,1 Mio. Euro auf 6,5 Mio. Euro, teilte Generaldirektor Stefan Ottrubay am Mittwoch mit.

Dabei legte in der Land- und Forstwirtschaft der Umsatz von 24,1 Mio. Euro auf 25,5 Mio. Euro zu, der Immobilien-Umsatz erhöhte sich von 5,2 auf 6,3 Mio. Euro. Im Weingut stieg der Umsatz von 2,1 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro, über 500.000 Flaschen Wein wurden abgesetzt. Die Esterhazy-Gruppe beschäftigt 273 Menschen, davon 248 im Burgenland. Für 2012 ist das Unternehmen optimistisch, dass das Wachstum weitergeht. Im ersten Quartal habe man Holz zu einem "sehr sehr guten Preis" verkauft und die Besucherzahlen seien gestiegen.

Die Esterhazy-Gruppe betreibt in Österreich auf 22.400 Hektar Forstwirtschaft, praktisch zur Gänze im Burgenland. Dazu kommen 10.000 ha in Rumänien. Hier kommen wegen der laufenden Restitution größere Waldflächen auf den Markt, kurz- bis mittelfristig wird eine Aufstockung auf "20.000 bis 30.000 ha" angestrebt, sagte Ottrubay. Da die Banken solche Projekte nicht mehr gerne finanzieren, will sich Esterhazy finanzstarke Partner suchen. Das werde letztlich trotz weiter niedrigen Zinsen die Finanzierungskosten erhöhen. Aus Rumänien bringt Esterhazy jährlich einige Schiffe mit je 1.000 Festmetern Holz nach Österreich.