Erstellt am 01. Juni 2016, 10:23

von NÖN Redaktion

Esterhazy macht 46,3 Millionen Euro Umsatz. Der Umsatz der Esterhazy Unternehmensgruppe stieg 2015 auf € 46,3 Mill (+ 4,3% zu 2014) und verdoppelte sich gegenüber 2005 (€ 22,8 Mill).

Die Esterhazy Betriebe legten Bilanz  |  NOEN, zvg
Die Erträge wurden gemäß Stiftungsauftrag in das Anlagevermögen der Wirtschaftsbetriebe (rund € 3,3 Mill) und in die touristischen und kulturellen Bereiche (€ 2,9 Mill) investiert. Die Steuer- und Abgabenleistung belief sich auf € 7,5 Mill, der Personalaufwand auf € 13,7 Mill.  Zum Erfolg trugen 285 Mitarbeiter bei.

Die Esterhazy Unternehmensgruppe setzte 2015 konsolidiert € 46,3 Mill um. Die Bereiche Forst, Landwirtschaft und Naturmanagement mit € 27,7 Mill Umsatz (plus 4,5%) und € 6,8 Mill Betriebsgewinn, sowie Immobilien und Freizeitanlagen mit € 7,4 Mill Umsatz (plus 1,4%) und € 4,3 Mill. Betriebsgewinn leisten den größten Beitrag.

Mehr als 400.000 Besucher jährlich

€ 6,2 Mill. wurden in die Stärkung der Wirtschaftsbetriebe und in die großen historischen Denkmäler investiert.  Seit Bestehen der Stiftungen flossen rund € 53 Mill in die Erhaltung und Adaptierung der großen historischen Denkmäler Burg Forchtenstein, das Schloss Esterházy in Eisenstadt und den Steinbruch St. Margarethen.

Mehr als 400.000 Gäste kommen jährlich zu den Esterhazy Tourismus- und Kulturangeboten, weitere 80.000 besuchten die verbundenen Unternehmen (wie Gastronomie, Weinverkauf etc.).

Immobilien und Freizeitanlagen

Die über 2.000 Mieter in den Freizeitsiedlungen im nördlichen Burgenland tragen durch ihre Ausgaben am Zweitwohnsitz zur regionalen Wertschöpfung bei, indem sie vor Ort einkaufen und laufend in Ferienhäuser oder Gärten investieren.

Einen neuen Impuls gibt der historische Sulzhof in St. Margarethen mit seinen „Selbsternte-Anlagen“ für Familien.

Forst, Landwirtschaft und Naturmanagement

Gemeinsam mit den auf eigenen Waldflächen eingeschlagenen Mengen werden als Dienstleister im Holzhandel insgesamt rund 300.000 Festmeter Holz verkauft.  Die über 1.600 ha Landwirtschaftsflächen werden zur Gänze biologisch bewirtschaftet.  

Die Esterhazy Betriebe waren bereits im Jahr 2005 der erste Großbetrieb in Österreich, der einen totalen Umstieg auf die rein biologische Bewirtschaftung eingeleitet hat.  Schwerpunkt der Produktion bildet das qualitativ hochwertige Biobrotgetreide. 

Großes Engagement für den Naturschutz

Rund ein Drittel der Esterhazy-Flächen werden wirtschaftlich kaum genutzt und dienen unter anderem dem Erhalt wichtiger Lebensräume für Mensch und Tier.  Dr. Paul Esterházy hatte bereits wesentlich zum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel und damit zur Entstehung des UNESCO-Welterbes beigetragen, das in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum feiert.

Im Frühjahr 2015 entstand auf 900 ha Esterhazy´schen Flächen am Westufer des Neusiedler Sees Ramsar Reserve-Gebiet.

Schloss Esterhazy Eisenstadt und das Schlossquartier

In den vergangenen acht Jahren hat Esterhazy in die Erhaltung und Adaptierung der Anlage von Schloss Esterházy über ' 11 Mill. investiert. Die Stallungsgebäude im Schlossquartier sind zu einem beliebten Treffpunkt im Herzen Eisenstadts geworden.

Entwicklung auf der Burg Forchtenstein

Im Sommer 2015 wurde das Café Restaurant Grenadier auf der Burg Forchtenstein eröffnet.  Es ist ein herausragendes Beispiel für zeitgemäße Architektur in historischer Umgebung und wichtiger touristischer Impulsgeber für die Region Rosalia.

Weingut

Bei einem Umsatz von über ' 2,7 Mill., einer Produktion von über 600.000 Flaschen, davon 70% Rotweine und einem Exportanteil von über 50% zählt das Weingut Esterhazy zu den wichtigsten Botschaftern des österreichischen und burgenländischen Weins. 

Das neu eröffnete Kalandahaus

Im Herbst 2015 wurde das Kalandahaus im Trausdorfer Meierhof als attraktiver Veranstaltungs- und Konferenzzentrum für bis zu 200 Personen eröffnet.