Erstellt am 15. März 2012, 14:07

EU unterstützt gekündigte Lkw-Fahrer in Österreich mit 3,6 Mio. Euro. Die EU unterstützt 502 gekündigte österreichische Lkw-Fahrer mit 3,6 Mio. Euro, damit sie wieder einen Arbeitsplatz finden können.

 Die Hilfe sei aus dem EU-Globalisierungsfonds ausbezahlt worden, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Österreich hatte finanzielle Unterstützung beantragt, um den Lkw-Fahrern helfen zu können, die in Niederösterreich und Oberösterreich von vorwiegend kleinen Transportunternehmen infolge der Finanzkrise gekündigt wurden.
 
Insgesamt zahlte die EU-Kommission 33,6 Mio. Euro für 5.338 gekündigte Arbeiter in vier Ländern aus. Neben Österreich profitierten auch Frankreich, Italien und Portugal von Hilfszahlungen aus dem Globalisierungsfonds. Der Löwenanteil entfällt mit 24,5 Mio. Euro auf 3.582 gekündigte Arbeiter des französischen Automobil-Konzerns Renault. Mit 3,9 Mio. Euro unterstützt die EU 528 gekündigte Bauarbeiter in Italien, die vorwiegend in kleinen Unternehmen in Trient und Bozen arbeiteten. Die Hilfen waren zuvor vom EU-Ministerrat und vom Europaparlament bewilligt worden.